Ratgeber

Bcrypt-Passwort-Hash erzeugen: Kostenrunden richtig verwenden

Sie erzeugen aus einem nicht leeren Passwort einen bcrypt-Hash und legen die Kostenrunden fest. Ohne Rundenzahl gilt 12; ein leeres Passwort führt dagegen zu leeren Hash- und Salt-Werten.

Tool Bcrypt-Hash-Generator

Zweck und Eingaben verstehen

Der Bcrypt Hash Generator wandelt ein nicht leeres Passwort in einen bcrypt-Hash um. Das eignet sich, wenn Sie den Aufbau einer Hash-Erzeugung nachvollziehen oder einen konkreten Eingabewert mit einem Kostenfaktor verarbeiten möchten. Das Passwortfeld ist optional, hat aber eine wichtige Ausnahme: Bleibt es leer, gelingt die Berechnung ebenfalls, doch das Ergebnis enthält leere Hash- und Salt-Werte im Zusammenhang mit bcrypt.

Auch die Kostenrunden müssen Sie nicht eintragen. Ohne Eingabe gilt der Wert 12. Bei einem nicht leeren Passwort wird eine eingegebene Rundenzahl zunächst als Ganzzahl verarbeitet und danach auf den Bereich von 10 bis 15 begrenzt. Der verwendete Wert kann deshalb von der ursprünglichen Eingabe abweichen, wenn diese außerhalb des Bereichs liegt.

Ein bcrypt-Hash ist keine verschlüsselte Nachricht. Der Vorgang erzeugt aus dem Passwort einen prüfbaren Hash und gibt keinen lesbaren Ausgangstext zurück. Ein erzeugter Wert kann später mit bcrypt und dem ursprünglichen Passwort verifiziert werden.

Hash-Erzeugung durchführen

  1. Geben Sie in das Passwortfeld ein nicht leeres Testpasswort ein, wenn Sie einen gewöhnlichen bcrypt-Hash erzeugen möchten. Für einen kontrollierten Vergleich verwenden Sie bei wiederholten Durchläufen denselben Text. Lassen Sie das Feld nur dann leer, wenn Sie gezielt die dafür vorgesehene Sonderausgabe untersuchen möchten.

  2. Tragen Sie bei Bedarf die Kostenrunden ein. Wenn Sie das Feld freilassen, wird 12 verwendet. Bei einem nicht leeren Passwort wird der eingegebene Wert in eine Ganzzahl umgewandelt und anschließend auf mindestens 10 und höchstens 15 begrenzt.

  3. Starten Sie die Berechnung mit den ausgewählten Eingaben. Bei einem nicht leeren Passwort wird der Text als UTF-8 codiert, ein neues Salt erzeugt und daraus ein bcrypt-Hash gebildet.

  4. Lesen Sie die ausgegebenen Werte für Hash und Salt ab. Wiederholen Sie die Berechnung mit demselben Passwort und denselben Kostenrunden, wenn Sie die Wirkung des neuen Salts beobachten möchten. Rechnen Sie dabei nicht mit identischen Hash-Zeichenfolgen.

  5. Scheitert die Berechnung, prüfen Sie zuerst die Kostenrunden. Wenn deren Umwandlung oder die bcrypt-Erzeugung einen TypeError oder ValueError auslöst, wird kein erfolgreicher B

Ausgabe und Grenzen beurteilen

ei leerer Wert zurückgegeben. Verwenden Sie deshalb eine als Ganzzahl verarbeitbare Eingabe und starten Sie den Vorgang erneut. Eine Zahl außerhalb von 10 bis 15 wird bei einem nicht leeren Passwort zwar begrenzt, eine nicht verarbeitbare Eingabe kann den Vorgang jedoch scheitern lassen.

Bei einem erfolgreichen Durchlauf mit nicht leerem Passwort enthält das Ergebnis einen bcrypt-Hash und ein neu erzeugtes Salt. Zwei Durchläufe können trotz gleichem Passwort und gleicher Kostenrundenzahl unterschiedliche Hashes liefern. Die Abweichung erklärt sich durch das jeweils neue Salt und bedeutet für sich genommen nicht, dass der Passworttext geändert wurde.

Ein erzeugter Hash lässt sich mit bcrypt und dem ursprünglichen Passwort erfolgreich prüfen. Diese Aussage betrifft die Verifizierbarkeit des erzeugten Werts; sie bedeutet nicht, dass dieser Generator eine eigene Passwortprüfung, Wiederherstellung oder Entschlüsselung anbietet.

Ein leeres Passwort ist gesondert zu bewerten. Die Berechnung gelingt dann und liefert leere Hash- und Salt-Werte im Zusammenhang mit bcrypt. Diese Ausgabe steht nicht für den üblichen Hash eines eingegebenen Passworts. Der erklärte Funktionsumfang umfasst die

Praktisches Beispiel

Sie möchten nachvollziehen, warum zwei Durchläufe mit demselben Testpasswort und denselben Kostenrunden unterschiedliche bcrypt-Hash-Zeichenfolgen liefern können.

Geben Sie SommerTest7! als Passwort ein, tragen Sie 12 als Kostenrunden ein und starten Sie die Berechnung. Wiederholen Sie sie mit denselben Eingaben und vergleichen Sie, ob beide Ergebnisse jeweils Hash und Salt enthalten.

Bei einem nicht leeren Passwort enthält das Ergebnis einen bcrypt-Hash und ein neu erzeugtes Salt. Ein zweiter Durchlauf kann trotz gleicher Eingaben eine andere Hash-Zeichenfolge liefern.

Einschränkungen

  • Der erklärte fehlende Netzwerkzugriff macht keine Aussage darüber, wo die Verarbeitung stattfindet oder wie Eingaben und Ergebnisse behandelt werden.

Häufige Fehler

  • Eine nicht verarbeitbare Eingabe für die Kostenrunden kann die Berechnung scheitern lassen. Geben Sie eine als Ganzzahl verarbeitbare Zahl ein und berücksichtigen Sie bei einem nicht leeren Passwort den Bereich von 10 bis 15.

Häufige Fragen

Warum unterscheiden sich zwei Hashes mit denselben Eingaben?

Bei einem nicht leeren Passwort wird für jeden Durchlauf ein neues Salt erzeugt. Deshalb können die Hash-Zeichenfolgen trotz gleichem Passwort und gleicher Kostenrundenzahl unterschiedlich aussehen.

Was geschieht bei einem leeren Passwort?

Bleibt das Passwortfeld leer, gelingt die Berechnung und liefert leere Hash- und Salt-Werte im Zusammenhang mit bcrypt. Das ist nicht der normale Hash eines eingegebenen Passworttexts.

Welche Kostenrunden sind möglich?

Ohne Eintrag wird 12 verwendet. Bei einem nicht leeren Passwort wird die Zahl als Ganzzahl verarbeitet und auf 10 bis 15 begrenzt; eine ungültige Umwandlung oder Erzeugung kann den Vorgang scheitern lassen.

Tool

Bcrypt-Hash-Generator