Ratgeber

Bilder auf einen rechteckigen Bereich zuschneiden

Übergeben Sie nicht leere Bilddaten und numerische Begrenzungen für links, oben, rechts und unten. Bei erfolgreicher Verarbeitung erhalten Sie den rechteckigen Ausschnitt wieder als Base64-Bilddaten.

Tool Bild zuschneiden

Wofür der rechteckige Zuschnitt geeignet ist

Mit dem Bild-Zuschneider bestimmen Sie einen rechteckigen Ausschnitt aus bereitgestellten Bilddaten. Dafür geben Sie vier numerische Begrenzungen an: links, oben, rechts und unten. Die Werte beziehen sich auf die Abmessungen des decodierten Bildes und nicht auf Prozentangaben. Das Verfahren passt etwa, wenn ein klar abgegrenzter Bildbereich für einen weiteren Verarbeitungsschritt benötigt wird.

Die Eingabe besteht aus Bilddaten als Zeichenfolge. Aus dieser Zeichenfolge werden die Daten per Base64-Decodierung gelesen und anschließend als Bild geöffnet. Dadurch eignet sich die Funktion für Bilddaten, die bereits in dieser Form vorliegen. Eine leere Eingabe reicht dagegen nicht aus, um den Vorgang zu starten.

Eingabe, Koordinaten und Verarbeitung in der richtigen Reihenfolge

  1. Stellen Sie eine nicht leere Zeichenfolge mit den Bilddaten bereit. Die Zeichenfolge muss sich als Bild decodieren und öffnen lassen. Prüfen Sie deshalb vor der Verarbeitung, ob tatsächlich Bilddaten übergeben werden und nicht lediglich ein leerer Wert oder ein anderes Textformat vorliegt.

  2. Legen Sie die vier Begrenzungen als numerische Werte fest. Die Reihenfolge lautet links, oben, rechts und unten. Wenn Sie keine Koordinaten eintragen, verwendet die Funktion links 0, oben 0, rechts 100 und unten 100. Diese Ausgangswerte sind keine Prozentwerte, sondern Zahlen, die gegen die Breite und Höhe des decodierten Bildes angewendet werden.

  3. Wählen Sie die Werte passend zu den Bildabmessungen. Ein Bereich von links 120 bis rechts 620 beschreibt beispielsweise eine horizontale Spanne innerhalb eines Bildes, dessen Breite dafür ausreicht. Für die vertikale Richtung geben Sie mit oben und unten die entsprechende Begrenzung anhand der Bildhöhe an. Kontrollieren Sie vor dem Start, ob die gewünschte Lage und Ausdehnung mit dem Quellbild zusammenpassen.

  4. Berücksichtigen Sie die automatische Anpassung an die Bildgrenzen. Linke und obere Werte werden auf den verfügbaren Bildbereich begrenzt. Der rechte Wert wird zunächst an der Bildbreite ausgerichtet und danach so angehoben, dass er mindestens eine Einheit größer als der linke Wert ist. Für den unteren Wert gilt dieselbe Regel im Verhältnis zur Bildhöhe. Ein Randwert kann deshalb eine kleine Anpassung des gegenüberliegenden Endes auslösen.

  5. Starten Sie die Verarbeitung erst, wenn die Eingabe und die Begrenzungen geprüft sind. Die Bilddaten werden decodiert, geöffnet und auf den festgelegten rechteckigen Bereich zugeschnitten. Bei einem erfolgreichen Durchlauf erhalten Sie das zugeschnittene Bild erneut als Base64-Daten.

  6. Verwenden Sie das Ergebnis in einem nachfolgenden Bildschritt, sofern die Rückgabe erfolgreich war. Das Ausgangsformat wird für die Speicherung genutzt, wenn es erkannt und verfügbar ist. Fehlt diese Information, wird das zugeschnittene Bild als PNG gespeichert. Eine eigene Auswahl des Ausgabeformats gehört nicht zu diesem Ablauf.

Rückgabe, Grenzwerte und mögliche Abweichungen

Das Resultat ist ein rechteckiger Ausschnitt der übergebenen Bilddaten. Es handelt sich dabei nicht um eine Skalierung, Drehung oder Verbesserung des Bildes. Die Rückgabe liegt bei erfolgreicher Verarbeitung als Base64-Zeichenfolge vor und kann deshalb als Bilddaten an einen weiteren Verarbeitungsschritt übergeben werden.

Die Koordinaten sollten als Bildgrenzen gelesen werden. Ein Wert von 100 bedeutet nicht automatisch 100 Prozent, sondern eine numerische Position im Verhältnis zu den decodierten Abmessungen. Welche Fläche tatsächlich entsteht, hängt daher von Breite und Höhe des Quellbildes sowie von den gewählten vier Zahlen ab.

Beachten Sie besonders die Randlogik bei sehr kleinen oder an einer Kante liegenden Bereichen. Wenn links oder oben bereits die jeweilige Bildkante erreicht ist, kann die erzwungene Mindestgröße den rechten beziehungsweise unteren Grenzwert um eine Einheit darüber hinaussetzen. Deshalb kann ein solcher Grenzfall die erwartete Lage geringfügig verändern.

Eine Ausgabe ist nicht zu erwarten, wenn die Bilddaten leer sind, sich nicht als Bild öffnen lassen oder während des Decodierens, Zuschneidens oder Speicherns ein Fehler auftritt. Zusätzlich muss die für die Bildverarbeitung benötigte Abhängigkeit verfügbar sein.

Praktisches Beispiel

Sie möchten den Bereich zwischen den Positionen 100 und 500 in horizontaler sowie 50 und 350 in vertikaler Richtung für eine weitere Verarbeitung isolieren.

Übergeben Sie die Bilddaten eines größeren Bildes und setzen Sie links auf 100, oben auf 50, rechts auf 500 sowie unten auf 350. Starten Sie danach den Zuschnitt und prüfen Sie, ob die Rückgabe Bilddaten als Base64-Zeichenfolge enthält.

Eine erfolgreiche Verarbeitung liefert eine Base64-Zeichenfolge des zugeschnittenen Bildes. Ist das Format des Ausgangsbildes verfügbar, wird es übernommen; andernfalls liegt die Ausgabe als PNG vor.

Einschränkungen

  • Leere oder nicht lesbare Bilddaten sowie Fehler beim Decodieren, Öffnen, Zuschneiden oder Speichern können den Vorgang abbrechen. Die Funktion bietet weder eine freie Formatwahl noch weitere Bildbearbeitungen; an den Bildkanten kann die Mindestgrößenregel einen Grenzwert anpassen.

Häufige Fehler

  • Ursache: Die Eingabe ist leer oder enthält keine decodierbaren Bilddaten. Korrektur: Übergeben Sie eine nicht leere Base64-Zeichenfolge eines lesbaren Bildes und prüfen Sie die Daten vor dem Start.

Häufige Fragen

Welche Eingabe benötigt der Bild-Zuschneider?

Wenn eine nicht leere Zeichenfolge als Bilddaten vorliegt und sich decodieren sowie öffnen lässt, kann die Verarbeitung beginnen. Leere Werte oder nicht lesbare Inhalte können dagegen zum Fehlschlagen des Vorgangs führen.

Welche Standardwerte gelten für die Koordinaten?

Wenn Sie keine Begrenzungen angeben, gelten links 0, oben 0, rechts 100 und unten 100. Diese Zahlen werden als Positionen gegenüber den Bildabmessungen behandelt und nicht als prozentuale Angaben.

Wie wird der zugeschnittene Bereich ausgegeben?

Wenn die Verarbeitung erfolgreich endet, erhalten Sie Base64-Daten des zugeschnittenen Bildes. Das vorhandene Ausgangsformat wird verwendet, sofern es verfügbar ist; ohne diese Formatinformation dient PNG als Speicherformat.

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