Cron-Ausdrücke mit fünf Feldern prüfen und nächste Laufzeiten ermitteln
Verwenden Sie fünf Cron-Felder, um die Schreibweise zu prüfen und bei erfolgreicher Berechnung die nächsten fünf UTC-Zeitpunkte zu erhalten. Ohne Eingabe wird `*/5 * * * *` eingesetzt.
Verwenden Sie fünf Cron-Felder, um die Schreibweise zu prüfen und bei erfolgreicher Berechnung die nächsten fünf UTC-Zeitpunkte zu erhalten. Ohne Eingabe wird */5 * * * * eingesetzt.
Zweck und Aufbau der Prüfung
Mit diesem Werkzeug prüfen Sie einen Cron-Ausdruck mit fünf Feldern und berechnen bei erfolgreicher Verarbeitung die fünf nächsten Kalenderzeitpunkte. Das ist hilfreich, wenn Sie eine geplante Ausführung vor der weiteren Verwendung anhand ihrer Zeitbestandteile nachvollziehen möchten. Die fünf Positionen haben eine feste Bedeutung: Minute, Stunde, Tag des Monats, Monat und Wochentag.
Die Berechnung bezieht sich auf die aktuelle UTC-Zeit. Dadurch können Sie die ausgegebenen Zeitpunkte unabhängig von einer lokalen Uhrzeit als UTC-Werte einordnen. Eine leere Eingabe verwendet den vorgegebenen Ausdruck */5 * * * *; diese Voreinstellung steht für eine Prüfung ohne selbst eingetragenen Ausdruck.
Eingabe in fünf Schritten verarbeiten
- Tragen Sie einen Cron-Ausdruck in das Eingabefeld ein oder lassen Sie das Feld leer, wenn die Voreinstellung verwendet werden soll. Der eingegebene Ausdruck muss aus fünf durch Leerraum getrennten Feldern bestehen. Ein zusätzliches Sekundenfeld gehört damit nicht zu dieser Eingabeform.
- Kontrollieren Sie die Anordnung der Werte von links nach rechts. Das erste Feld bezeichnet die Minute, das zweite die Stunde, danach folgen Tag des Monats, Monat und Wochentag. So lässt sich vor dem Start erkennen, ob die gewünschte zeitliche Struktur an den vorgesehenen Stellen steht.
- Achten Sie bei der Eingabe nicht auf einzelne überflüssige Abstände. Führende und nachgestellte Leerzeichen werden entfernt, während mehrere aufeinanderfolgende Leerzeichen vor der Prüfung zu einzelnen Leerzeichen zusammengefasst werden. Diese Normalisierung verändert jedoch nicht die erforderliche Zahl der Felder.
- Starten Sie die Prüfung und Berechnung. Als Ausgangspunkt dient die aktuelle UTC-Zeit, wobei vorhandene Sekundenbruchteile entfernt werden. Anschließend sucht das Werkzeug nach kommenden Kalenderzeitpunkten, die zum Ausdruck passen.
- Prüfen Sie, ob eine erfolgreiche Ausgabe mit fünf Zeitpunkten erscheint. Die Berechnung kann scheitern, wenn die Syntax oder enthaltene Datums-, Werte- oder Schlüsselangaben einen behandelten Fehler auslösen. In diesem Fall wird kein erfolgreicher Zeitplan mit den fünf Ergebnissen zurückgegeben.
Ausgabe und Suchgrenzen verstehen
Eine erfolgreiche Berechnung liefert fünf kommende Kalenderzeitpunkte als ISO-formatierte Datum-Uhrzeit-Werte mit Kennzeichnung der Zeitzone UTC. Die Ausgabe beschreibt damit konkrete Treffer des Zeitplans und nicht bloß eine Beurteilung der Schreibweise.
Bei 0 0 1 * * liegt ein Treffer am ersten Tag eines Monats um Mitternacht. Die fünf Ergebnisse können bei diesem Muster daher über mehrere Monatsanfänge verteilt sein. Wenn sowohl der Tag des Monats als auch der Wochentag eingeschränkt werden, genügt eine Übereinstimmung mit einer dieser beiden Bedingungen.
Die Suche berücksichtigt höchstens einen Zeitraum von zehn Jahren zwischen dem Berechnungsbeginn und einem möglichen Treffer. Deshalb kann ein Ausdruck trotz gültiger Syntax fehlschlagen, wenn innerhalb dieser Grenze kein kommender Treffer gefunden wird. Auch eine andere Feldanzahl als fünf beendet die Verarbeitung vor der eigentlichen Zeitplanberechnung; dieses Ergebnis sagt daher nichts über eine mögliche Terminfolge mit einer anderen Eingabeform aus.
Praktisches Beispiel
Sie möchten die nächsten Monatsanfänge für einen Vorgang um Mitternacht kontrollieren.
Geben Sie 0 0 1 * * ein und starten Sie die Berechnung. Vergleichen Sie die zurückgegebenen Werte damit, dass jeder Treffer auf den ersten Tag eines Monats um Mitternacht fällt.
Die erfolgreiche Ausgabe besteht aus fünf ISO-formatierten Datum-Uhrzeit-Werten, die jeweils als UTC gekennzeichnet sind.
Einschränkungen
- Ein gültig formulierter Ausdruck kann fehlschlagen, wenn innerhalb der zehnjährigen Suchgrenze kein kommender Treffer gefunden wird.
Häufige Fehler
- Ursache: Ein Ausdruck enthält beispielsweise wegen eines zusätzlichen Sekundenfelds sechs statt fünf Felder oder es fehlt eine Position. Korrektur: Ordnen Sie fünf Felder in der Reihenfolge Minute, Stunde, Tag des Monats, Monat und Wochentag an; überzählige Abstände werden zwar vereinheitlicht, fehlende Felder aber nicht ergänzt.
Häufige Fragen
Kann ich einen Cron-Ausdruck mit sechs Feldern prüfen?
Nein: Die Eingabe muss fünf durch Leerraum getrennte Felder enthalten, und eine andere Feldanzahl führt vor der Zeitplanberechnung zum Fehlschlag.
Welche Zeitzone gilt für die berechneten Laufzeiten?
Die Berechnung startet bei der aktuellen UTC-Zeit ohne Sekundenbruchteile; die ausgegebenen fünf Werte tragen eine UTC-Kennzeichnung.
Warum kann ein syntaktisch gültiger Ausdruck fehlschlagen?
Auch bei gültiger Syntax ist ein Fehlschlag möglich, wenn bis zehn Jahre nach dem Berechnungsbeginn kein kommender Treffer gefunden wird.