Ratgeber

Farbharmonien aus einem Hex-Farbcode erzeugen

Geben Sie einen Hex-RGB-Farbcode ein, wählen Sie einen unterstützten Harmonietyp und starten Sie die Erzeugung. Ohne eigene Eingaben werden `#3498db` und `complementary` verwendet.

Tool Farbharmonien-Generator

Geben Sie einen Hex-RGB-Farbcode ein, wählen Sie einen unterstützten Harmonietyp und starten Sie die Erzeugung. Ohne eigene Eingaben werden #3498db und complementary verwendet.

Farbharmonien aus einer Hex-Farbe erzeugen

Mit dem Farbharmonien-Generator können Sie aus einer Ausgangsfarbe mehrere berechnete Farbkombinationen ableiten. Als Eingabe dient ein hexadezimaler RGB-Farbcode. Das ist hilfreich, wenn Sie eine Farbe für ein Layout, eine Präsentation, eine Illustration oder ein anderes Gestaltungsvorhaben prüfen und verschiedene Beziehungen zwischen den Farben vergleichen möchten.

Sie können die Farbe und den Harmonietyp selbst vorgeben oder die vorgesehenen Voreinstellungen verwenden. Unterstützt werden complementary, analogous, triadic, split_complementary und tetradic. Die Bezeichnungen sollten in dieser Schreibweise eingegeben oder ausgewählt werden. Die Ausgabe enthält bei einem erkannten Typ eine normalisierte Basisfarbe sowie die daraus erzeugten Farben. Dadurch können Sie zunächst kontrollieren, welche Ausgangsfarbe verwendet wurde, und anschließend die berechneten Varianten betrachten.

So gehen Sie vor

  1. Geben Sie im Farbfeld einen hexadezimalen RGB-Farbcode ein. Ein Wert wie #3498db kann direkt verwendet werden. Fehlt das führende #, wird es ergänzt. Dreistellige Hex-Werte werden auf sechs Stellen erweitert. Die Eingabe wird also als hexadezimale RGB-Farbe interpretiert, nicht als beliebige andere Farbschreibweise.

  2. Wählen Sie den gewünschten Harmonietyp aus. Zur Auswahl stehen complementary, analogous, triadic, split_complementary und tetradic. Achten Sie bei einer manuellen Eingabe besonders auf die Schreibweise, einschließlich des Unterstrichs bei split_complementary.

  3. Starten Sie die Erzeugung mit den eingegebenen Werten. Farbe und Harmonietyp sind optionale Eingaben. Wenn Sie das Farbfeld leer lassen, wird #3498db verwendet. Wenn kein Harmonietyp angegeben ist, gilt complementary als Voreinstellung. Sie können deshalb zunächst ohne eigene Werte prüfen, wie die Ausgabe aufgebaut ist.

  4. Lesen Sie zuerst die normalisierte Basisfarbe aus. Vergleichen Sie danach die erzeugten Farben für den gewählten Typ. Die Farbcodes der Ausgabe werden mit einem führenden #, sechs Hex-Stellen und Kleinbuchstaben dargestellt. Bei der Umwandlung werden die RGB-Kanäle gerundet und auf den Bereich von 0 bis 255 begrenzt.

  5. Übertragen Sie die Codes bei Bedarf in Ihr Gestaltungsvorhaben und prüfen Sie dort, wie die Farben nebeneinander wirken. Verwenden Sie für einen weiteren Vergleich denselben Ausgangscode mit einem anderen unterstützten Harmonietyp. So bleibt die Basis für die einzelnen Ergebnisse vergleichbar, während sich die zugrunde liegende Farbbeziehung ändert.

Ergebnisse richtig einordnen

Die erzeugten Farben unterscheiden sich je nach Harmonietyp durch eine andere Verschiebung des Farbtons. Bei complementary wird der Farbton um 180 Grad verschoben. Sättigung und Helligkeit der Eingabe bleiben dabei erhalten. Dieser Typ stellt somit die Ausgangsfarbe einer gegenüberliegenden Farbtonvariante gegenüber.

Bei analogous werden Varianten mit Farbtonverschiebungen von -30 und +30 Grad erzeugt. Für diese Varianten wird 90 Prozent der ursprünglichen Helligkeit verwendet. Bei triadic liegen die Verschiebungen bei 120 und 240 Grad. Die geprüfte Ausgabe dieses Typs enthält vier Harmonieeinträge einschließlich der Basisfarbe.

split_complementary verwendet Verschiebungen von 150 und 210 Grad. tetradic arbeitet mit Verschiebungen von 60, 180 und 240 Grad. Prüfen Sie bei diesen Typen neben den einzelnen Codes auch die Beziehung der Farben zur Basisfarbe, bevor Sie eine Kombination für Ihr Projekt auswählen.

Die normalisierte Basisfarbe zeigt, welche Eingabe nach der Verarbeitung zugrunde liegt. Die erzeugten Codes sind die berechneten Farbergebnisse des gewählten Typs; aus ihrer Darstellung lässt sich nicht ableiten, welche Kombination für ein bestimmtes Layout am geeignetsten ist. Wird ein Harmonietyp nicht erkannt, entsteht keine erzeugte Palette, sondern eine fehlerbehaftete Antwort. Verwenden Sie in diesem Fall eine der fünf unterstützten Bezeichnungen und starten Sie die Erzeugung erneut.

Praktisches Beispiel

Sie möchten für eine blaue Ausgangsfarbe eine komplementäre Farbkombination für ein Gestaltungsvorhaben prüfen.

Geben Sie #3498db ein, wählen Sie complementary und starten Sie die Erzeugung.

Die Ausgabe enthält die normalisierte Basisfarbe und erzeugte Farben für die komplementäre Harmonie. Die Farbcodes erscheinen als sechsstellige Hex-Werte mit führendem # und Kleinbuchstaben.

Einschränkungen

  • Nicht erkannte Harmonietypen führen zu einer fehlerbehafteten Antwort und nicht zu einer erzeugten Palette.

Häufige Fehler

  • Wenn die Eingabe nicht als Hex-RGB-Farbe oder der Harmonietyp nicht als unterstützte Bezeichnung erkannt wird, prüfen Sie den Farbcode und verwenden Sie eine der fünf Schreibweisen complementary, analogous, triadic, split_complementary oder tetradic. Bei einem dreistelligen Farbwert können Sie alternativ die sechsstellige Form eingeben.

Häufige Fragen

Kann ich den Generator ohne eigene Eingaben verwenden?

Ja. Da Farbe und Harmonietyp optional sind, können Sie beide Felder leer lassen. Dann wird #3498db als Farbe verwendet und complementary als Harmonietyp eingesetzt.

Welche Farbcodes kann ich eingeben?

Verwenden Sie einen hexadezimalen RGB-Wert. Fehlt das führende #, wird es ergänzt; ein dreistelliger Hex-Wert wird auf sechs Stellen erweitert.

Welche Harmonietypen werden unterstützt?

Erkannt werden complementary, analogous, triadic, split_complementary und tetradic. Bei einer nicht erkannten Bezeichnung wird eine fehlerbehaftete Antwort statt einer erzeugten Palette zurückgegeben.

Tool

Farbharmonien-Generator