Farbpalette aus einer Grundfarbe erstellen
Mit einer Grundfarbe, einem unterstützten Farbschema und einer gewünschten Anzahl erstellen Sie eine harmonische Palette. Die Ausgabe erscheint als kleingeschriebene Hexadezimalwerte mit führender Raute.
Wofür die Palette geeignet ist
Eine harmonische Farbpalette lässt sich aus einer einzelnen Grundfarbe, einem Farbschema und einer gewünschten Farbanzahl ableiten. Das ist hilfreich, wenn Sie für eine Website, eine Präsentation, ein Plakat oder ein anderes Gestaltungsvorhaben mehrere aufeinander abgestimmte Farbtöne benötigen. Statt einzelne Werte nacheinander zu suchen, legen Sie eine Ausgangsfarbe fest und lassen daraus eine zusammengehörige Auswahl erzeugen.
Zur Auswahl stehen monochromatische, komplementäre, analoge und zufällige Paletten. Monochromatische Varianten bleiben in derselben Farbrichtung, während komplementäre Zusammenstellungen einen Gegenbezug nutzen. Analoge Paletten orientieren sich an benachbarten Farbtönen. Beim zufälligen Typ entsteht eine variierende Zusammenstellung, die sich besonders für erste Ideen oder alternative Entwürfe eignet.
Ohne eigene Eingaben werden #3498db, der Typ „monochromatisch“ und eine Anzahl von 5 verwendet. Diese Ausgangswerte bieten einen schnellen Einstieg, wenn Sie zunächst nur die Funktionsweise kennenlernen oder eine neutrale Ausgangsbasis für einen Entwurf benötigen.
So gehen Sie vor
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Tragen Sie im Feld für die Grundfarbe einen Hexadezimalwert ein, beispielsweise
#336699. Eine führende Raute ist nicht zwingend: Fehlt sie, wird sie ergänzt. Bei einer dreistelligen Schreibweise wird jeder Farbanteil vor der Verarbeitung auf die entsprechende sechsstellige Form erweitert. Verwenden Sie daher eine klar erkennbare drei- oder sechsstellige Hexadezimalfarbe. -
Wählen Sie ein Farbschema aus den vier verfügbaren Typen. „Monochromatisch“ eignet sich für Abstufungen einer Farbrichtung, „komplementär“ für einen deutlichen Gegenpol und „analog“ für nahe beieinanderliegende Farbtöne. Mit „zufällig“ erhalten Sie eine Zusammenstellung, deren Auswahl bei einem erneuten Aufruf anders ausfallen kann.
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Legen Sie die gewünschte Anzahl fest. Die Eingabe wird zunächst in eine Ganzzahl umgewandelt und danach auf den Bereich von 3 bis 12 beschränkt. Werte unter 3 führen deshalb nicht zu einer kleineren Palette, während Werte über 12 nicht in voller Höhe übernommen werden. Falls die Umwandlung nicht gelingt, wird der Wert 5 eingesetzt.
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Starten Sie die Erstellung mit der vorgesehenen Aktion. Bei einem erkannten Farbschema und einer gültig normalisierten Anzahl enthält die erzeugte Palette genau diese Anzahl an Farben. Prüfen Sie vor dem Weiterverwenden, ob die ausgewählte Grundfarbe zu Ihrem Entwurf passt und ob die Anzahl für Ihre Anwendung ausreicht.
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Übernehmen Sie die ausgegebenen Farbwerte in Ihr Gestaltungskonzept. Sie können die Palette beispielsweise nach Rollen wie Hintergrund, Fläche, Akzent oder Text ordnen. Die Auswahl dieser Rollen gehört jedoch zu Ihrer weiteren Gestaltung und wird nicht durch die Erzeugung festgelegt.
Das Ergebnis richtig einordnen
Die Ausgabe besteht aus kleingeschriebenen, sechsstelligen Hexadezimalwerten mit einer führenden Raute. Ein Wert wie #336699 beschreibt die Farbe in einer kompakten Schreibweise, die sich anschließend leicht in viele digitale Gestaltungssysteme übertragen lässt. Die einzelnen Farbkanäle werden auf ganze Zahlen gerundet und auf den Bereich von 0 bis 255 begrenzt.
Bei einem zufälligen Farbschema ist eine neue Zusammenstellung bei wiederholten Aufrufen möglich, weil Farbton, Sättigung und Helligkeit zufällig ausgewählt werden. Verwenden Sie diesen Typ daher eher für Varianten und Ideen, wenn Sie nicht mit identischen Ergebnissen rechnen möchten. Die übrigen Typen orientieren sich an der gewählten Grundfarbe und ihrer jeweiligen Farbbeziehung.
Die Zahl im Ergebnis sollte der normalisierten Eingabe entsprechen, nicht unbedingt dem ursprünglich eingetragenen Wert. Bei einer Eingabe außerhalb des Bereichs 3 bis 12 ist deshalb die Begrenzung maßgeblich. Eine fehlerhafte Grundfarbe führt zu einer Fehleranzeige anstelle erzeugter Farben; auch ein nicht unterstütztes Farbschema liefert keine Palette. In beiden Fällen ist zuerst die betreffende Eingabe zu korrigieren.
Praktisches Beispiel
Für ein Webdesign soll aus der Grundfarbe 336699 eine komplementäre Palette mit vier Farben entstehen.
Geben Sie 336699 als Grundfarbe ein, wählen Sie „komplementär“, tragen Sie 4 ein und starten Sie die Erstellung.
Eine Liste mit 4 kleingeschriebenen sechsstelligen Hexadezimalwerten, die jeweils mit einer Raute beginnen.
Einschränkungen
- Die Farbanzahl wird auf 3 bis 12 begrenzt. Eine nicht verarbeitbare Grundfarbe oder ein unbekanntes Farbschema führt zu einer Fehleranzeige statt zu erzeugten Farben.
Häufige Fehler
- Ursache: Die eingegebene Grundfarbe kann nicht als geeigneter Hexadezimalwert verarbeitet werden. Korrektur: Prüfen Sie die Schreibweise und verwenden Sie drei oder sechs Hexadezimalstellen, bei Bedarf mit vorangestellter Raute.
Häufige Fragen
Welche Farbschemata stehen zur Verfügung?
Wenn Sie ein verfügbares Farbschema auswählen, können Sie monochromatische, komplementäre, analoge oder zufällige Paletten erstellen.
Wie viele Farben kann die Palette enthalten?
Wenn die Zahl erfolgreich umgewandelt wird, liegt die normalisierte Anzahl zwischen 3 und 12; bei einer nicht umwandelbaren Eingabe wird 5 verwendet.
Muss die Grundfarbe mit einer Raute beginnen?
Wenn Sie die Raute weglassen, wird sie ergänzt, sofern der Hexadezimalwert verarbeitet werden kann; eine ungeeignete Farbe führt stattdessen zu einer Fehleranzeige.