Text mit fester Zeilenbreite umbrechen
Der Word Wrapper / Line Breaker verteilt eingegebenen Text auf eine wirksame Zeilenbreite und kann dabei Einrückungen sowie lange Wörter berücksichtigen. Für nicht leeren Text gilt ohne verwendbare Breitenangabe 80, während das Aufteilen langer Wörter standardmäßig aktiviert ist.
Wofür sich der Textumbruch eignet
Der Word Wrapper / Line Breaker bringt eingegebenen Text auf eine gewünschte Zeilenbreite. Das hilft, wenn Text in einem schmalen Bereich erscheinen, Ausgaben gleichmäßig strukturiert werden oder lange Wörter an passenden Stellen aufgeteilt werden sollen.
Neben dem Inhalt können Sie eine Breite, eine Einrückung und die Behandlung langer Wörter festlegen. Bei nicht leerem Text wird ohne gesetzte oder mit einem falsy behandelten Breitenwert die wirksame Breite 80 verwendet. Eine vorhandene Breite wird als ganze Zahl verarbeitet und anschließend auf mindestens 10 und höchstens 500 begrenzt.
Text Schritt für Schritt umbrechen
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Fügen Sie den gewünschten Inhalt in das vorgesehene Textfeld ein. Ein kurzer Satz lässt sich ebenso verarbeiten wie ein längerer Text; bleibt das Feld leer, entsteht eine leere Ausgabe.
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Tragen Sie eine Zeilenbreite ein, wenn die Ausgabe von der Voreinstellung abweichen soll. Für nicht leeren Text wird ein fehlender oder falsy behandelter Wert durch 80 ersetzt. Eine eingegebene Breite wird zuerst in eine ganze Zahl umgewandelt und danach auf den Bereich von 10 bis 500 begrenzt.
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Ergänzen Sie bei Bedarf eine Einrückung. Dieser Präfix steht am Anfang der ersten Zeile und wird auch am Beginn nachfolgender Zeilen eingefügt, die durch den Umbruch entstehen. So können Sie beispielsweise eine eingerückte Textausgabe oder einen kurzen Listenpunkt vorbereiten.
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Prüfen Sie die Option für lange Wörter. Das Aufteilen solcher Wörter ist standardmäßig eingeschaltet und lässt sich steuern. Zusätzlich berücksichtigt der Umbruch Trennstellen an Bindestrichen. Lassen Sie die Aufteilung aktiviert, wenn lange zusammenhängende Wörter die gewählte Breite nicht überschreiten sollen.
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Starten Sie die Verarbeitung und betrachten Sie den ausgegebenen Text. Überschreitet der Inhalt die wirksame Breite, kann das Ergebnis aus mehreren Zeilen bestehen. Bei ausreichend kurzem Inhalt kann dagegen eine einzelne Zeile erhalten bleiben.
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Vergleichen Sie bei einer eingerückten Ausgabe den Beginn jeder Zeile mit der gewählten Einrückung. Prüfen Sie außerdem, ob lange Wörter an den vorgesehenen Stellen getrennt wurden und ob Bindestriche als mögliche Trennstellen berücksichtigt werden.
Das Ergebnis richtig lesen
Die Ausgabe verändert die Zeilenaufteilung des eingegebenen Inhalts, nicht dessen Aussage. Mehrere Zeilen zeigen, dass der Text an der wirksamen Breite umgebrochen wurde oder dass die gewählte Einstellung eine Trennung langer Wörter ermöglicht hat.
Eine einzelne Zeile ist ebenfalls ein gültiges Ergebnis. Sie kann entstehen, wenn der Inhalt kurz genug ist, sodass keine zusätzliche Zeile benötigt wird. Die Einrückung wird dabei am Anfang der ausgegebenen Zeile berücksichtigt.
Die Regel für fehlende oder falsy behandelte Breitenwerte gilt nur, wenn Text zur Verarbeitung vorhanden ist. Bei leerem Text wird vorher ein leeres Ergebnis erzeugt, und ein zurückgegebener Breitenwert kann den eingegebenen Wert behalten, anstatt 80 oder eine begrenzte ganze Zahl zu werden. Für einen Wert, der sich nicht in eine ganze Zahl umwandeln lässt, ist kein bestimmtes Ergebnisverhalten festgelegt.
Praktisches Beispiel
Sie möchten einen kurzen Bericht für eine schmale, eingerückte Textausgabe vorbereiten.
Geben Sie den Satz Ein kurzer Bericht für die tägliche Ausgabe. ein, wählen Sie die Breite 20, tragen Sie > als Einrückung ein und lassen Sie das Aufteilen langer Wörter aktiviert. Starten Sie danach die Verarbeitung.
Das Ergebnis hat mehrere Zeilen, deren Anfang jeweils mit > beginnt; ein langes Wort kann entsprechend der aktivierten Einstellung geteilt werden. Der umbrochene Text lautet:
>Ein kurzer Bericht
>für die tägliche
>Ausgabe.
Einschränkungen
- Leerer oder als leer behandelter Text folgt einer vorgezogenen Regel und erzeugt ein leeres Ergebnis; für nicht umwandelbare Breitenwerte ist kein bestimmtes Verhalten festgelegt.
Häufige Fehler
- Wenn Sie bei einer zu kleinen oder zu großen Breite den unveränderten Eingabewert erwarten, entsteht eine falsche Einschätzung. Berücksichtigen Sie stattdessen, dass ein verarbeiteter Wert auf die Untergrenze 10 oder die Obergrenze 500 begrenzt wird.
Häufige Fragen
Welche Breite gilt ohne Breitenangabe?
Bei vorhandenem Text beträgt die wirksame Breite 80, wenn Sie keine Breite angeben oder der Wert als falsy behandelt wird. Ist der Text selbst leer, wird zuerst eine leere Ausgabe erzeugt und die normale Breitenverarbeitung nicht ausgeführt.
Wann erscheint der Text in mehreren Zeilen?
Wenn der Inhalt länger als die wirksame Breite ist, kann der Umbruch zusätzliche Zeilen erzeugen. Bei einem ausreichend kurzen Inhalt muss keine weitere Zeile entstehen.
Welche Einstellungen beeinflussen die Zeilenanfänge und lange Wörter?
Eine Einrückung lässt sich für den Zeilenanfang festlegen und erscheint auch bei nachfolgenden Umbruchzeilen. Für lange Wörter ist die Trennung zunächst aktiviert, wobei Sie diese Einstellung steuern können.