Ratgeber

Textstatistiken mit Text Stats richtig verwenden

Fügen Sie Ihren Text ein und lassen Sie die Auswertung anzeigen. Sie erhalten grundlegende Textstatistiken, Zeitangaben und unter den festgelegten Bedingungen ein Lesbarkeitsergebnis.

Tool Text-Statistik

Wofür Sie Text Stats verwenden können

Text Stats eignet sich, wenn Sie einen Text anhand grundlegender Kennzahlen prüfen möchten. Nach der Eingabe erhalten Sie unter anderem Wort-, Zeichen-, Satz-, Absatz- und Zeilenzahlen sowie Schätzungen für Lese- und Sprechzeit. Zusätzlich wird ein begrenztes Lesbarkeitsergebnis angezeigt. Das macht das Werkzeug zum Beispiel für eine schnelle redaktionelle Kontrolle, die Vorbereitung eines Textumfangs oder den Vergleich unterschiedlich langer Fassungen nützlich. Es bewertet jedoch nicht automatisch Grammatik, Aussagequalität oder inhaltliche Richtigkeit.

Text eingeben und Kennzahlen lesen

  1. Geben Sie den gewünschten Text in das Eingabefeld ein. Die Eingabe ist optional: Wenn Sie nichts eintragen oder nur Leerzeichen und Zeilenumbrüche verwenden, wird der Inhalt als leerer Text verarbeitet.

  2. Lassen Sie die Auswertung ausführen. Bei nicht leerem Text werden die Wortzahl, die Zeichenanzahl, die Zeichenanzahl ohne bestimmte Leerzeichen, die Satz-, Absatz- und Zeilenzahl angezeigt. Die Zeichenanzahl berücksichtigt die ursprüngliche Eingabe. Für die zusätzliche Zeichenanzahl werden ausschließlich normale Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Tabulatoren entfernt.

  3. Lesen Sie die Zeitangaben und Durchschnittswerte zusammen mit den übrigen Kennzahlen. Durchschnittliche Wortlänge und durchschnittliche Wörter pro Satz werden auf eine Dezimalstelle gerundet, sofern die dafür nötigen Zählwerte vorhanden sind.

  4. Prüfen Sie das Lesbarkeitsergebnis zuletzt. Ein berechneter Lesbarkeitswert entsteht erst bei mehr als zehn erkannten Wörtern und mindestens einem Satz. Der Wert wird auf eine ganze Zahl gerundet und liegt zwischen 0 und 100. Kürzere nicht leere Texte erhalten zwar eine Lesbarkeitskategorie, aber keinen berechneten Wert über dieser Grenze.

Was die Ergebnisse bedeuten

Eine leere oder nur aus Leerraum bestehende Eingabe führt bei den Zählwerten und Zeitangaben zu null; die Lesbarkeit wird als nicht verfügbar markiert. Bei nicht leerem Text werden Lese- und Sprechzeit in Minuten angegeben, auf ganze Minuten gerundet, und betragen bei mindestens einem erkannten Wort mindestens eine Minute. Enthält der Text keine erkannten Wörter, bleiben beide Zeitangaben null.

Die Satz- und Absatzwerte sollten Sie als regelbasierte Textstatistiken verstehen. Sätze werden anhand von Folgen aus Punkt, Ausrufezeichen oder Fragezeichen gezählt. Gibt es mindestens ein Wort, greift bei fehlender solcher Zeichensetzung eine Ersatzregel mit einem Satz. Reiner Satzzeichen-Text kann deshalb null Sätze ergeben. Absätze sind nicht leere Blöcke, die durch zwei Zeilenumbrüche getrennt sind; auch hier gibt es nur bei mindestens einem Wort eine Ersatzregel für einen Absatz. Ein nicht leerer Text enthält mindestens eine gezählte Zeile.

Verwenden Sie den Lesbarkeitswert daher als Orientierung innerhalb der unterstützten Messung, nicht als Beleg für die Verständlichkeit oder Qualität eines Textes. Bei sehr kurzen Eingaben ist die Lesbarkeitskategorie vorhanden, obwohl kein berechneter Wert innerhalb der beschriebenen Schwelle vorliegt.

Praktisches Beispiel

Sie möchten vor einer kurzen redaktionellen Prüfung sehen, welche grundlegenden Textkennzahlen für einen einzelnen Satz erfasst werden.

Fügen Sie den Satz „Heute planen wir den nächsten Arbeitsschritt gemeinsam.“ ein und lassen Sie die Auswertung anzeigen. Prüfen Sie anschließend die angezeigten Zählwerte und die Zeitangaben.

Die Auswertung enthält Zählwerte für Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze und Zeilen sowie Zeitangaben. Für diesen Satz ergeben sich 7 Wörter, 55 Zeichen in der ursprünglichen Eingabe und 49 Zeichen ohne Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Tabulatoren, dazu 1 Satz, 1 Absatz und 1 Zeile. Bei einer ausreichend langen Eingabe kann zusätzlich ein Lesbarkeitswert mit Kategorie erscheinen.

Einschränkungen

  • Satz- und Absatzwerte folgen den beschriebenen Zeichensetzungs- und Zeilenumbruchregeln und sind daher keine allgemeine linguistische Analyse.
  • Das Lesbarkeitsergebnis ist eine begrenzte statistische Auswertung und kein Nachweis für Verständlichkeit oder Textqualität.

Häufige Fehler

  • Fehler: Ein kurzer Text wird als Grundlage für einen berechneten Lesbarkeitswert interpretiert. Korrektur: Prüfen Sie, ob mehr als zehn Wörter und mindestens ein Satz erkannt wurden; andernfalls liegt kein berechneter Wert über der Schwelle vor.

Häufige Fragen

Kann ich Text Stats ohne Texteingabe verwenden?

Ja, eine Eingabe ist optional. Bei leerem oder nur aus Leerraum bestehendem Text stehen die Zählwerte und Zeitangaben auf null; die Lesbarkeit ist nicht verfügbar.

Welche Leerzeichen werden bei der zweiten Zeichenanzahl entfernt?

Die zusätzliche Zeichenanzahl entfernt ausschließlich normale Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Tabulatoren. Andere Zeichen bleiben für diese Zählung erhalten.

Wann wird ein Lesbarkeitswert berechnet?

Ein berechneter Lesbarkeitswert wird erst bei mehr als zehn erkannten Wörtern und mindestens einem Satz erzeugt. Ein kürzerer nicht leerer Text kann dennoch eine Lesbarkeitskategorie mit dem numerischen Wert null erhalten.

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