Ratgeber

Textstatistik-Dashboard verwenden: Wortanzahl, Lesbarkeit und Lesezeit prüfen

Fügen Sie einen einzelnen Text in das optionale Feld ein und starten Sie die Auswertung. Sie erhalten unter anderem Angaben zu Textlänge, Wortfrequenzen, Zeichenarten, Lesbarkeit sowie geschätzter Lese- und Sprechzeit.

Tool Textstatistik-Dashboard

Wofür Sie die Textanalyse nutzen

Das Textstatistik-Dashboard eignet sich, wenn Sie einen einzelnen Text schnell nach Umfang, Wortgebrauch, Zeichenarten und Lesbarkeit untersuchen möchten. Sie geben dafür einen optionalen Text in das vorgesehene Textfeld ein; ohne Eingabe kann die Auswertung ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnisse helfen dabei, sprachliche Muster und formale Textmerkmale auf einen Blick einzuordnen.

Text eingeben und Ergebnisse prüfen

  1. Öffnen Sie das Textstatistik-Dashboard und fügen Sie den zu untersuchenden Inhalt in das optionale Textfeld ein. Sie können das Feld auch leer lassen.

  2. Starten Sie die Auswertung mit der dafür vorgesehenen Aktion.

  3. Prüfen Sie zuerst die Textlängen: Für nichtleere Eingaben werden durch Leerzeichen getrennte Wörter, Zeichen im Originaltext, Zeichen ohne Leerraum, Sätze, Absätze und Zeilen gezählt.

  4. Sehen Sie sich danach die Wortfrequenzen an. Die Wörter werden für diese Zählung in Kleinbuchstaben aus Buchstaben und Ziffern normalisiert. Angezeigt werden bis zu 15 der häufigsten normalisierten Wörter sowie die Anzahl der unterschiedlichen normalisierten Wörter.

  5. Nutzen Sie die Zeichenübersicht, um Buchstaben, Ziffern, Leerraum, Satzzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben getrennt zu betrachten.

  6. Prüfen Sie die Lesbarkeit nur bei Texten mit mehr als fünf Wörtern. Dafür wird die Silbenzahl mit einer Vokalgruppen-Heuristik geschätzt, daraus ein gerundeter Lesbarkeitswert im Bereich von 0 bis 100 berechnet und eine von sechs Lesbarkeitsstufen zugeordnet.

  7. Lesen Sie abschließend die Angaben zu den längsten alphabetischen Wörtern, der durchschnittlichen Wortlänge, den durchschnittlichen Wörtern pro Satz sowie der geschätzten Lese- und Sprechzeit. Bei nichtleerem Text beruhen die Zeitangaben auf 200 Wörtern pro Minute für das Lesen und 130 Wörtern pro Minute für das Sprechen.

Ergebnisse richtig einordnen

Eine leere oder nur aus Leerraum bestehende Eingabe führt zu einer erfolgreichen Auswertung mit Nullwerten für die Statistiken. Die Lesbarkeitsstufe ist dann nicht verfügbar, Wortlisten bleiben leer und die geschätzte Lese- und Sprechzeit beträgt null. Bei nichtleeren Eingaben können Sie die Zahlen für einen formalen Vergleich verwenden, sollten sie aber als Auswertung dieses eingegebenen Textes lesen.

Die Lesbarkeit wird bei fünf oder weniger Wörtern nicht als reguläre Schätzung erzeugt. Auch die längsten Wörter sind mit einer Grenze von bis zu fünf alphabetischen Wortformen zusammengefasst. Haben mehrere Wörter dieselbe Länge, ist ihre Reihenfolge nicht festgelegt. Die Zeitangaben sind Schätzwerte und setzen die genannten Geschwindigkeiten voraus; sie beschreiben daher keine individuell gemessene Lese- oder Sprechdauer.

Praktisches Beispiel

Sie möchten vor dem Teilen eines kurzen Berichts seine grundlegenden Textmerkmale prüfen.

Geben Sie den Satz „Heute schreibt Lina einen kurzen Bericht.“ ein und starten Sie die Auswertung. Prüfen Sie anschließend zuerst die Textlängen und danach die übrigen Ergebnisbereiche.

Die Ergebnisansicht enthält Bereiche für Textlängen, Wortfrequenzen, Zeichenkategorien, längste Wörter, Lesbarkeit sowie geschätzte Lese- und Sprechzeit. Konkrete Zahlen hängen vom eingegebenen Text ab.

Einschränkungen

  • Die Lesbarkeit basiert auf einer Vokalgruppen-Heuristik und wird nicht bei fünf oder weniger Wörtern regulär geschätzt. Die Reihenfolge gleich langer längster Wörter ist nicht festgelegt, und die Lese- und Sprechzeiten sind Schätzwerte auf Basis vorgegebener Wort-pro-Minute-Werte.

Häufige Fehler

  • Fehler: Sie erwarten bei einem sehr kurzen Text eine aussagekräftige Lesbarkeitsstufe. Korrektur: Verwenden Sie die Lesbarkeitsangabe erst bei mehr als fünf Wörtern; bei kürzeren Eingaben wird keine reguläre Schätzung erzeugt.

Häufige Fragen

Kann ich das Textfeld leer lassen?

Ja. Eine leere oder nur aus Leerraum bestehende Eingabe wird erfolgreich verarbeitet und liefert Nullwerte, eine nicht verfügbare Lesbarkeitsstufe, leere Wortlisten sowie null geschätzte Lese- und Sprechzeit.

Ab welcher Textlänge wird die Lesbarkeit geschätzt?

Eine reguläre Lesbarkeitsschätzung gibt es erst bei Texten mit mehr als fünf Wörtern. Bei fünf oder weniger Wörtern wird keine solche Schätzung erzeugt.

Wie entstehen die Lese- und Sprechzeitangaben?

Die Zeitangaben beruhen bei nichtleerem Text auf 200 Wörtern pro Minute für das Lesen und 130 Wörtern pro Minute für das Sprechen. Sie sind daher Schätzwerte und keine individuell gemessenen Zeiten.

Tool

Textstatistik-Dashboard