Ratgeber

Textzeilen auf eine feste Breite auffüllen

Ja. Kürzere Textzeilen lassen sich bis zu einer Zielbreite auffüllen und links, rechts oder zentriert platzieren. Zeilen mit mindestens dieser Breite werden nicht gekürzt.

Tool Text auffüllen

Geeignete Einsatzbereiche für einheitliche Textbreiten

Dieses Werkzeug bringt Textzeilen auf eine gemeinsame Zielbreite, indem es kürzeren Zeilen zusätzliche Zeichen hinzufügt. Dadurch lassen sich etwa einfache Listen, Beschriftungen oder Textblöcke übersichtlicher ausrichten, ohne bereits längere Inhalte zu verkürzen.

Sie können einen mehrzeiligen Text übergeben und neben der Breite auch das Füllzeichen sowie die Platzierung festlegen. Zur Auswahl stehen die Ausrichtung links, rechts oder zentriert. Wenn Sie keine eigenen Werte eintragen, startet die Verarbeitung mit leerem Text, der Breite 20, einem Leerzeichen und linker Ausrichtung. Eine leere Eingabe wird dabei ohne sichtbare Auffüllung als leere erfolgreiche Ausgabe zurückgegeben.

Text mit einer Zielbreite verarbeiten

  1. Tragen Sie den Text in das dafür vorgesehene Eingabefeld ein. Besteht der Inhalt aus mehreren Zeilen, trennt das Werkzeug ihn am Zeichen für den Zeilenumbruch und bearbeitet die daraus entstehenden Zeilen einzeln.
  2. Legen Sie die gewünschte Zielbreite fest. Bei einer vorhandenen Breitenangabe wird zunächst eine ganze Zahl gebildet; anschließend wird der Wert auf den Bereich von 1 bis 200 begrenzt. Lassen Sie das Feld leer, wird die voreingestellte Breite 20 verwendet.
  3. Bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes Füllzeichen. Ohne Eingabe dient ein Leerzeichen als Füllzeichen. Wenn Sie mehrere Zeichen eintragen, wird nur das erste Zeichen daraus verwendet.
  4. Wählen Sie die gewünschte Ausrichtung. Bei linker Ausrichtung erscheinen die ergänzten Zeichen hinter dem ursprünglichen Inhalt. Bei rechter Ausrichtung stehen sie davor. Jeder andere Ausrichtungswert wird als zentrierte Platzierung behandelt.
  5. Starten Sie die Verarbeitung und sehen Sie sich jede ausgegebene Zeile separat an. Eine kürzere Zeile erhält so viele Kopien des ausgewählten Zeichens, dass sie die wirksame Zielbreite erreicht. Eine Zeile, die diese Breite bereits erreicht oder überschreitet, bleibt dagegen unverändert.

Prüfen Sie vor dem Start, ob die Breitenangabe tatsächlich in eine ganze Zahl umgewandelt werden kann. Für einen nicht umwandelbaren, nicht leeren Wert ist kein schonender Fehlerausgang festgelegt. Verwenden Sie deshalb eine numerisch umwandelbare Angabe und berücksichtigen Sie, dass Werte außerhalb des zulässigen Bereichs auf dessen untere oder obere Grenze gebracht werden.

Bei leerem Text endet die Verarbeitung früher: In diesem Fall wird keine Zeile aufgefüllt und die Breite nicht angewendet. Das unterscheidet sich von einem Text, der zwar kurz ist, aber mindestens ein Zeichen enthält.

Die erzeugte Ausgabe sinnvoll beurteilen

Lesen Sie die Ausgabe zeilenweise und vergleichen Sie jede Zeilenlänge mit der wirksamen Zielbreite. Bei einer kurzen Zeile zeigt die Position der zusätzlichen Zeichen, welche Ausrichtung angewendet wurde: links bedeutet Ergänzung am Ende, rechts Ergänzung am Anfang und zentriert eine Verteilung auf beide Seiten.

Bei zentrierter Platzierung wird ein ungerader Auffüllbedarf nicht völlig gleich verteilt. Die linke Seite erhält den kleineren Anteil, während die rechte Seite ein Zeichen mehr bekommen kann. So lässt sich erklären, warum der ursprüngliche Text bei zwei möglichen Mittelpositionen leicht versetzt erscheint.

Die Verarbeitung ist eine Auffüllung und keine Kürzung. Eine Zeile oberhalb der Zielbreite darf deshalb länger bleiben, während kürzere Zeilen an die wirksame Breite herangeführt werden. Enthält der Text unterschiedliche Zeilenlängen, kann das Ergebnis folglich weiterhin Zeilen mit verschiedenen Gesamtlängen enthalten.

Berücksichtigen Sie außerdem das verwendete Zeilenumbruchzeichen. Geprüft ist die Aufteilung am Zeichen für den Zeilenumbruch; für Wagenrückläufe oder andere Darstellungen von Zeilenenden ist das Verhalten nicht festgelegt. Bei solchen Eingaben sollten Sie das Ergebnis besonders sorgfältig kontrollieren.

Praktisches Beispiel

Sie möchten eine kurze Statuszeile mit Punkten bis zur Breite 12 ergänzen und eine bereits längere Beschreibung unverändert bewahren.

Geben Sie beide Zeilen ein, setzen Sie die Zielbreite auf 12, wählen Sie den Punkt als Füllzeichen und stellen Sie die linke Ausrichtung ein. Starten Sie danach die Verarbeitung.

Die kürzere erste Zeile endet nach zusätzlichen Punkten an der Zielbreite. Die längere zweite Zeile bleibt vollständig erhalten und wird nicht verkürzt.

Einschränkungen

  • Für nicht umwandelbare Breitenwerte ist kein schonender Fehlerausgang festgelegt, und die Behandlung anderer Zeilenenddarstellungen als des geprüften Zeilenumbruchzeichens bleibt offen.

Häufige Fehler

  • Nicht umwandelbare Breite: Eine ausgefüllte Breitenangabe kann bei der Umwandlung in eine ganze Zahl scheitern, weil dafür kein schonender Fehlerausgang festgelegt ist. Verwenden Sie stattdessen eine numerisch umwandelbare Eingabe und bleiben Sie beim gewünschten Bereich von 1 bis 200.

Häufige Fragen

Werden mehrere Textzeilen einzeln aufgefüllt?

Wenn der Text nicht leer ist, wird jede am Zeilenumbruchzeichen getrennte Zeile separat verarbeitet. Bei leerem Text endet die Verarbeitung ohne Auffüllung und liefert eine leere erfolgreiche Ausgabe.

Werden zu lange Zeilen gekürzt?

Nein, eine Zeile mit mindestens der wirksamen Zielbreite bleibt unverändert. Nur ein kürzerer Inhalt erhält zusätzliche Kopien des ausgewählten Füllzeichens.

Welche Zielbreite kann ich verwenden?

Ohne eigene Breitenangabe gilt 20. Eine vorhandene Angabe wird in eine ganze Zahl umgewandelt und anschließend auf einen Wert von 1 bis 200 begrenzt, sofern die Umwandlung gelingt.

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