Ratgeber

Video mit Startzeit und Dauer als MP4 zuschneiden

Sie können eine Videodatei mit einer Startzeit und einer Dauer auf einen MP4-Clip zuschneiden. Bei gelungener Verarbeitung wird der nicht leere Ausschnitt als Base64-Text ausgegeben.

Tool Video schneiden

Geeignete Ausschnitte aus Videodaten erstellen

Mit diesem Werkzeug schneiden Sie bereitgestellte Videodaten auf einen Abschnitt mit festgelegtem Beginn und festgelegter Länge zu. Als Eingabe dienen nicht leere Mediendaten in Form von Base64-Text. Bei gelungener Verarbeitung erhalten Sie einen nicht leeren MP4-Clip ebenfalls als Base64-Text. Das ist praktisch, wenn Sie aus einer längeren Aufnahme einen kurzen Teil für eine weitere Verarbeitung oder Weitergabe abtrennen möchten.

Die Zeitangaben werden in Sekunden festgelegt. Dadurch lässt sich der gewünschte Ausschnitt unabhängig davon beschreiben, ob Sie am Anfang, in der Mitte oder näher am Ende einer Aufnahme ansetzen. Für die Nutzung sollten Sie deshalb die Videodaten vorbereitet haben und wissen, an welcher Position der Clip beginnen soll und wie lange er dauern soll.

Vom Base64-Eingang zum zugeschnittenen Clip

  1. Videodaten vorbereiten: Stellen Sie die Videodatei als nicht leeren Base64-Text bereit. Der Text muss Mediendaten repräsentieren, damit daraus ein Clip erzeugt werden kann. Bei einer direkt übergebenen Mediendatei werden Eingaben mit mehr als 50 MB abgelehnt. Diese Angabe betrifft den direkt übergebenen Medieneingang und ist keine pauschale Aussage über andere mögliche Wege für Medien oder Ausgaben.

  2. Beginn bestimmen: Tragen Sie die gewünschte Startzeit in Sekunden ein. Wenn Sie keinen Wert angeben, beginnt der Ausschnitt bei 0 Sekunden. Ein Wert unter 0 wird auf 0 Sekunden begrenzt, während ein Wert über 86.400 Sekunden auf 86.400 Sekunden begrenzt wird. Berücksichtigen Sie für die erwartete Position daher den Wert innerhalb dieses unterstützten Bereichs.

  3. Länge festlegen: Geben Sie die Clipdauer in Sekunden an. Ohne Angabe wird eine Dauer von 10 Sekunden verwendet. Ein kleinerer Wert als 0,1 Sekunden wird auf 0,1 Sekunden begrenzt; ein größerer Wert als 300 Sekunden wird auf 300 Sekunden begrenzt. Die Länge des Ergebnisses richtet sich damit nach der jeweils begrenzten Dauer.

  4. Verarbeitung starten: Übergeben Sie Base64-Mediendaten, Startzeit und Dauer gemeinsam zur Verarbeitung. Dafür muss eine verfügbare FFmpeg-Umgebung vorhanden sein. Die Verarbeitung kann scheitern, wenn das Medium nicht verarbeitet werden kann, eine Zeitüberschreitung eintritt oder keine nicht leere Ausgabedatei entsteht.

  5. Ergebnis übernehmen: Prüfen Sie nach einer erfolgreichen Verarbeitung den zurückgegebenen Base64-Text. Dekodieren Sie diesen Text, um den darin repräsentierten MP4-Clip als Datei weiterzuverwenden. Stimmen Beginn oder Länge nicht mit Ihrer Erwartung überein, kontrollieren Sie zuerst die eingesetzten Sekundenwerte und deren unterstützte Bereiche.

Das Ergebnis und seine Grenzen verstehen

Das Ergebnis ist bei gelungener Verarbeitung ein nicht leerer Base64-Text, der einen MP4-Clip repräsentiert. Es handelt sich also nicht um eine bloße Zeitmarke oder um eine Beschreibung des Ausschnitts. Nach dem Dekodieren können Sie die erzeugten MP4-Daten als Videodatei weiterverwenden.

Die tatsächliche Position ergibt sich aus der begrenzten Startzeit, die tatsächliche Länge aus der begrenzten Dauer. Wenn Sie beispielsweise 90 Sekunden als Beginn und 12 Sekunden als Dauer angeben, beschreibt das Ergebnis einen Ausschnitt ab dieser Position mit dieser Länge, sofern die Quelldatei verarbeitet werden kann. Werte außerhalb der unterstützten Bereiche werden nicht unverändert übernommen.

Ein Fehlschlag weist nicht zwingend auf ein Problem mit den Zeitangaben hin. Auch nicht verarbeitbare Mediendaten, eine Zeitüberschreitung, eine fehlende FFmpeg-Umgebung oder eine nicht erzeugte beziehungsweise leere Ausgabedatei kommen als Ursache infrage. Prüfen Sie deshalb Eingabe, Dateigröße, Zeitwerte und Verarbeitungsvoraussetzungen getrennt voneinander.

Praktisches Beispiel

Sie möchten aus einer längeren Aufnahme den Abschnitt ab Sekunde 90 mit einer Länge von 12 Sekunden abtrennen.

Für eine 90-Sekunden-Aufnahme stellen Sie nicht leere Videodaten als Base64-Text bereit, tragen 90 Sekunden als Beginn und 12 Sekunden als Dauer ein und starten die Verarbeitung.

Das Ergebnis besteht aus nicht leerem Base64-Text, der einen MP4-Clip repräsentiert.

Einschränkungen

  • Direkt übergebene Mediendaten mit mehr als 50 MB werden abgelehnt; außerdem kann die Verarbeitung wegen des Mediums, einer Zeitüberschreitung, einer fehlenden FFmpeg-Umgebung oder einer nicht erzeugten nicht leeren Ausgabedatei fehlschlagen.

Häufige Fehler

  • Nicht verwertbare Eingabe: Ein leerer Base64-Text oder eine Darstellung ohne nicht leere Mediendaten liefert keine geeignete Grundlage für den Zuschnitt. Stellen Sie daher Base64-Text bereit, der tatsächlich nicht leere Videodaten repräsentiert, bevor Sie die Verarbeitung starten.

Häufige Fragen

Welche Startzeit kann ich verwenden?

Wenn keine Startzeit eingetragen ist, setzt der Ausschnitt bei 0 Sekunden ein. Eingaben unter 0 Sekunden werden auf 0 und Eingaben über 86.400 Sekunden auf 86.400 Sekunden begrenzt.

Welche Clipdauer ist möglich?

Wenn das Feld für die Dauer leer bleibt, werden 10 Sekunden verwendet. Ein Wert unter 0,1 Sekunden wird auf 0,1 Sekunden begrenzt, und ein Wert über 300 Sekunden wird auf 300 Sekunden begrenzt.

Gibt es eine Größenbeschränkung für die Eingabe?

Bei einer direkt übergebenen Mediendatei wird eine Eingabe oberhalb von 50 MB abgelehnt. Die genannte Schwelle bezieht sich auf diesen direkten Medieneingang und nicht automatisch auf andere Medien- oder Ausgabestrecken.

In welchem Format erhalte ich das Ergebnis?

Nach gelungener Verarbeitung besteht die Ausgabe aus nicht leerem Base64-Text, der einen MP4-Clip repräsentiert. Für den Verarbeitungsvorgang muss eine verfügbare FFmpeg-Umgebung vorhanden sein.

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