Ratgeber

Barcode als PNG erstellen: Anleitung für Deutschland

Geben Sie die Daten ein, wählen Sie bei Bedarf Format, Maße und Textdarstellung und starten Sie die Erstellung. Bei erfolgreicher Verarbeitung erhalten Sie PNG-Bilddaten in Base64-Darstellung.

Tool Barcode-Generator

Einsatz und Grundeinstellungen

Der Barcode-Generator wandelt eingegebene Daten in Bilddaten im PNG-Format um. Das Ergebnis wird als Base64-Darstellung der PNG-Daten bereitgestellt, sofern die Barcode-Erstellung gelingt. Sie können dafür das gewünschte Barcodeformat verwenden, die Darstellungsoption für den Text anpassen und Richtwerte für Breite und Höhe vorgeben. Wenn Sie keine andere Formatwahl treffen, ist Code 128 voreingestellt.

Die Anleitung eignet sich etwa für eine Artikelnummer, eine interne Kennung oder eine andere Zeichenfolge, die als Barcode ausgegeben werden soll. Entscheidend ist, dass die Eingabe zum gewählten Format passt. Bei numerischen Formaten gelten zusätzliche Regeln für die Ziffernanzahl, während bei anderen Formaten die Unterstützung durch die verwendete Barcode-Bibliothek maßgeblich ist.

Eingabe und Ausgabe vorbereiten

  1. Öffnen Sie den Barcode-Generator und tragen Sie die zu codierende Zeichenfolge in das Datenfeld ein. Das Feld ist zwar optional und hat standardmäßig einen leeren Wert, für ein Bild müssen jedoch Daten vorhanden sein.

  2. Wählen Sie ein Barcodeformat aus, sofern Code 128 nicht passend ist. Die Formatbezeichnungen werden in einer vereinheitlichten Schreibweise verarbeitet: Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, Leerzeichen und Bindestriche werden entfernt, und bestimmte Schreibweisen mit Unterstrich werden der jeweiligen kompakten Bezeichnung zugeordnet. Daraus folgt nicht, dass jedes Format verfügbar ist; ein ausgewähltes Format muss von der verwendeten Barcode-Bibliothek bereitgestellt werden.

  3. Legen Sie die gewünschte Breite und Höhe fest, wenn die Standardwerte nicht zu Ihrem Verwendungszweck passen. Bei nichtleeren Daten wird die Breite in den Bereich von 100 bis 2000 und die Höhe in den Bereich von 40 bis 600 eingeordnet. Die Eingaben werden dafür in ganze Zahlen umgewandelt. Wenn eine Umwandlung nicht gelingt, werden wieder 400 für die Breite beziehungsweise 100 für die Höhe verwendet.

  4. Entscheiden Sie, ob die Textdarstellung aktiviert bleiben soll. Diese Option ist standardmäßig eingeschaltet und kann deaktiviert werden, wenn unter dem oder am Barcode keine lesbare Zeichenfolge dargestellt werden soll. Welche Darstellung für Ihr Layout sinnvoll ist, hängt von der vorgesehenen Verwendung des Bildes ab.

  5. Starten Sie die Barcode-Erstellung und prüfen Sie danach den Ergebnisstatus. Bei einer erfolgreichen Verarbeitung erhalten Sie PNG-Bilddaten in Base64-Darstellung. Bei einem numerischen Format werden nach erfolgreicher Prüfung des Formats Nichtziffern aus der Eingabe entfernt; anschließend wird die Eingabe auf die erforderliche Ziffernzahl begrenzt. Wo das Format eine Prüfziffer vorsieht, liefert die Barcode-Bibliothek diese gegebenenfalls.

Status und Bilddaten bewerten

Ein Bild liegt nur dann vor, wenn die Erstellung erfolgreich war. Eine erfolgreiche Rückgabe allein genügt deshalb nicht als Nachweis für ein verwendbares PNG, weil bestimmte Prüfungen ebenfalls mit einem Fehlerhinweis in einem erfolgreichen Ergebnis enden können.

Bei leerer Eingabe wird ein erfolgreiches Ergebnis mit Fehlerhinweis zurückgegeben, ohne Bilddaten zu erzeugen. Bei einem erkannten numerischen Format führt eine zu kurze Ziffernfolge ebenfalls zu einem erfolgreichen Ergebnis mit Fehlerhinweis und ohne Bild. Wird ein Format nicht von der Barcode-Bibliothek unterstützt, erscheint ebenfalls ein Fehlerhinweis anstelle eines erzeugten Bildes. Zusätzlich kann ein nicht erfolgreicher Status mit Fehlerhinweis auftreten, wenn die benötigte Barcode-Abhängigkeit nicht verfügbar ist oder die Erstellung eine Ausnahme auslöst.

Beachten Sie außerdem, dass die eingestellten Werte für Breite und Höhe keine exakten Pixelabmessungen der fertigen PNG-Datei zusichern. Sie werden zwar für nichtleere Daten in die genannten Bereiche eingeordnet, doch die resultierenden Bilddimensionen müssen diesen Vorgaben nicht exakt entsprechen. Bei einer gelungenen Ausgabe ist die Base64-Darstellung der PNG-Bilddaten der relevante Ergebnisbestandteil.

Praktisches Beispiel

Sie möchten die Zeichenfolge „ABC-123“ für einen internen Artikelaufkleber als Barcode-Bilddaten ausgeben.

Geben Sie „ABC-123“ als Daten ein, lassen Sie Code 128 ausgewählt, passen Sie die Textdarstellung bei Bedarf an und starten Sie die Erstellung.

Bei erfolgreicher Erstellung enthält das Ergebnis einen Erfolgsstatus und PNG-Bilddaten in Base64-Darstellung; konkrete Pixelmaße werden daraus nicht zugesichert.

Einschränkungen

  • Die verarbeiteten Werte für Breite und Höhe sind keine Zusage für die exakten Pixelabmessungen der erzeugten PNG-Datei.

Häufige Fehler

  • Ursache: Bei einem numerischen Format enthält die Eingabe nach der Verarbeitung weniger Ziffern als erforderlich. Korrektur: Prüfen Sie die verwendeten Daten nach dem Entfernen von Nichtziffern und wählen Sie eine Eingabe mit ausreichender Ziffernzahl für dieses Format.

Häufige Fragen

Welches Barcodeformat ist voreingestellt?

Wenn Sie keine andere Auswahl treffen, ist Code 128 voreingestellt. Ein anderes Format wird nur verarbeitet, wenn es von der verwendeten Barcode-Bibliothek unterstützt wird; andernfalls wird ein Ergebnis mit Fehlerhinweis statt eines Bildes zurückgegeben.

Kann ich einen Barcode ohne Daten erstellen?

Bei leerer Eingabe entsteht kein Bild. Das Datenfeld ist zwar optional und startet mit einem leeren Wert, doch die Erstellung liefert in diesem Fall ein erfolgreiches Ergebnis mit Fehlerhinweis.

Entsprechen die eingestellten Maße exakt den PNG-Pixelmaßen?

Die Werte werden bei nichtleeren Daten in zulässige Bereiche eingeordnet, legen die fertigen Pixelmaße aber nicht exakt fest. Für die Breite gilt dabei der Bereich von 100 bis 2000, für die Höhe der Bereich von 40 bis 600.

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