Ratgeber

Bilder mit künstlerischen Filtern bearbeiten: Anleitung

Übergeben Sie nicht leere, lesbare Bilddaten und wählen Sie bei Bedarf einen unterstützten Filter. Bei Erfolg erhalten Sie gefilterte Base64-Bilddaten mit Filternamen und Bildabmessungen.

Tool Bildfilter

Wofür die Filterbearbeitung geeignet ist

Mit dem Tool versehen Sie bereitgestellte Bilddaten mit einem ausgewählten künstlerischen Filter. Die Bearbeitung eignet sich, wenn ein vorhandenes Bild eine einzelne sichtbare Veränderung erhalten soll, etwa weichere Flächen, stärkere Konturen oder einen Prägemeffekt. Dafür benötigen Sie Bilddaten in einer Base64-Darstellung und können zusätzlich den gewünschten Filternamen angeben.

Das Tool verarbeitet nicht eine beliebige Textbeschreibung eines Effekts, sondern eine festgelegte Auswahl von Filtern. Dazu gehören blur, contour, detail, edge_enhance, edge_enhance_more, emboss, find_edges, sharpen, smooth und smooth_more. Wenn Sie keinen Filternamen übergeben, wird emboss verwendet.

Vor der Filterung werden die übergebenen Bilddaten aus Base64 dekodiert und als Bild geöffnet. Deshalb muss der Inhalt nicht leer sein und sich tatsächlich als Bild lesen lassen. Die bloße Auswahl eines passenden Namens ersetzt keine prüfbaren Bilddaten.

Bilddaten übergeben und einen Filter auswählen

  1. Bereiten Sie die Eingabe vor. Stellen Sie die Bilddatei als Base64-kodierte Bilddaten bereit. Achten Sie darauf, dass der übergebene Inhalt nicht leer ist. Eine erfolgreiche Verarbeitung setzt außerdem voraus, dass die Base64-Darstellung dekodiert und anschließend als Bild geöffnet werden kann.

  2. Legen Sie den Effekt fest. Übergeben Sie den Namen eines unterstützten Filters, wenn Sie die Auswahl selbst bestimmen möchten. Für eine weichere Darstellung können Sie beispielsweise blur oder smooth wählen. contour und find_edges dienen der Bearbeitung von Kanten und Konturen, während sharpen auf eine stärkere Schärfung zielt. Für den Prägemeffekt verwenden Sie emboss. Wenn keine Auswahl vorliegt, greift automatisch der Standardfilter emboss.

  3. Übergeben Sie beide Eingaben. Senden Sie die nicht leeren Bilddaten zusammen mit dem optionalen Filternamen an die Verarbeitung. Das Bild wird zunächst dekodiert und geöffnet; erst danach wird der ausgewählte Effekt angewendet. Ein frei erfundener oder anders geschriebener Filtername wird nicht als gleichwertige Variante eines vorhandenen Namens behandelt.

  4. Werten Sie die Rückgabe aus. Bei erfolgreicher Verarbeitung erhalten Sie die gefilterten Bilddaten erneut als Base64-kodierten Inhalt. Zusätzlich nennt die Rückgabe den verwendeten Filternamen und die Abmessungen des bearbeiteten Bildes. Übernehmen Sie den Bildinhalt als Grundlage für die Ergebnisdatei und gleichen Sie den angegebenen Namen mit Ihrer Auswahl ab.

  5. Berücksichtigen Sie das Speicherformat. Das Ergebnis wird in dem Bildformat gespeichert, das nach der Bearbeitung verfügbar ist. Ist kein passendes Format verfügbar, wird PNG verwendet. Bei emboss wird ein Bild außerhalb des RGB-Farbraums zunächst in RGB umgewandelt. Dadurch können Informationen zum ursprünglichen Format verloren gehen, was ebenfalls zur PNG-Ausgabe führen kann.

Rückgabe prüfen und Fehlschläge einordnen

Eine erfolgreiche Rückgabe lässt sich an drei Angaben erkennen: am neuen Base64-Bildinhalt, am ausgewählten Filter und an den Bildabmessungen. Diese Angaben helfen Ihnen dabei, die bearbeitete Variante einer Eingabe zuzuordnen und vor der weiteren Verwendung zu prüfen, ob die Rückgabe den erwarteten Bildmaßen entspricht.

Eine erfolglose Verarbeitung kann bereits an der Eingabe entstehen. Das gilt für fehlende oder leere Bilddaten ebenso wie für Base64-Inhalte, die sich nicht dekodieren lassen. Auch wenn die dekodierten Daten kein öffnbares Bild ergeben, kann kein gefiltertes Ergebnis entstehen. Weitere Ursachen liegen in einem unbekannten Filternamen, fehlender Bildverarbeitungsunterstützung oder einem Fehler beim Dekodieren, Öffnen, Filtern oder Speichern.

Aus dem Filternamen allein lässt sich kein bestimmtes Aussehen und keine bestimmte Bildqualität ableiten. Prüfen Sie deshalb die zurückgegebenen Bilddaten selbst, statt nur den Namen des Effekts zu betrachten. Bei einer PNG-Ausgabe ist außerdem zu beachten, dass der verfügbare Formatkontext nach der Verarbeitung maßgeblich sein kann. Besonders bei emboss und einem Nicht-RGB-Bild kann die Umwandlung in RGB die ursprünglichen Formatinformationen verändern.

Praktisches Beispiel

Sie möchten aus einem vorhandenen Urlaubsfoto eine Variante mit stärker betonten Konturen erzeugen.

Übergeben Sie ein als Base64 lesbares Urlaubsfoto und wählen Sie sharpen; prüfen Sie danach den Bildinhalt, den Filternamen und die Maße.

Die erfolgreiche Rückgabe enthält Base64-kodierte gefilterte Bilddaten, den Filter sharpen und die Bildabmessungen.

Einschränkungen

  • Fehlende oder leere Bilddaten, nicht dekodierbare Inhalte, ein unbekannter Filter sowie Fehler beim Öffnen, Bearbeiten oder Speichern können ein erfolgloses Ergebnis verursachen.
  • Bei emboss kann die Umwandlung eines Nicht-RGB-Bildes in RGB die ursprünglichen Formatinformationen entfernen und eine PNG-Ausgabe bewirken.

Häufige Fehler

  • Eigener Filtername: Eine Bezeichnung wie vintage gehört nicht zur unterstützten Auswahl und kann zu einer erfolglosen Verarbeitung führen. Ersetzen Sie sie durch einen gelisteten Namen, beispielsweise detail oder smooth_more.

Häufige Fragen

Kann ich jedes Bild verarbeiten?

Das hängt von den übergebenen Daten ab: Die Verarbeitung gelingt nur, wenn der Base64-Inhalt dekodiert und als Bild geöffnet werden kann. Fehlen Bilddaten oder tritt bei einem Verarbeitungsschritt ein Fehler auf, fällt die Rückgabe erfolglos aus.

Welcher Filter wird ohne Auswahl verwendet?

Ohne übergebenen Filternamen wird emboss ausgewählt. Eine eigene Auswahl muss aus den unterstützten Namen stammen, zum Beispiel blur, contour, find_edges, sharpen oder smooth_more.

Was enthält eine erfolgreiche Rückgabe?

Sie erhalten den Base64-kodierten Inhalt des gefilterten Bildes sowie den verwendeten Filter und die Bildabmessungen. Das Ausgabeformat richtet sich nach dem nach der Verarbeitung verfügbaren Format, mit PNG als Ausweichformat.

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