Ratgeber

WHOIS Lookup: Domain-Registrierungsdaten mit RDAP prüfen

Geben Sie eine Domain ein und starten Sie die RDAP-Abfrage, um verfügbare Registrierungsdaten wie Status, Registrar, Nameserver und Ereignisdaten zu sehen. Das Tool bereinigt und validiert den Domainnamen vor der Abfrage.

Tool WHOIS-Abfrage

Wofür Sie die Domainabfrage verwenden

Mit dem WHOIS Lookup prüfen Sie Registrierungsinformationen zu einer Domain über einen autoritativen RDAP-Dienst. Das ist hilfreich, wenn Sie beispielsweise den Registrierungsstatus, den Registrar, Nameserver oder verfügbare Ereignisdaten einer Domain nachvollziehen möchten. Die Abfrage betrifft Registrierungsdaten und ist keine DNS-Abfrage nach einem A-Record.

Sie können eine Domain direkt eingeben. Ohne Eingabe verwendet das Tool example.com als Beispielwert. Vor der Abfrage wird der Domainname bereinigt: Leerzeichen am Anfang und Ende sowie abschließende Punkte werden entfernt. Internationale Zeichen werden in die ASCII-Schreibweise umgewandelt, anschließend wird der Name kleingeschrieben.

Domain-Registrierungsdaten mit RDAP prüfen

  1. Öffnen Sie den WHOIS Lookup und tragen Sie die gewünschte Domain in das Eingabefeld ein. Geben Sie nur den Domainnamen ein, nicht eine vollständige Webseite mit Pfad. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird example.com verwendet.

  2. Prüfen Sie die Eingabe auf eine gültige Struktur. Nach der Bereinigung muss die Domain aus mehreren durch Punkte getrennten Teilen bestehen und darf höchstens 253 Zeichen lang sein. Jeder einzelne Bestandteil darf höchstens 63 Zeichen umfassen und muss mit einem Buchstaben oder einer Ziffer beginnen und enden.

  3. Starten Sie die Abfrage. Das Tool ermittelt zunächst den zuständigen RDAP-Dienst für die Top-Level-Domain. Dafür nutzt es vorhandene Bootstrap-Informationen aus einem Zwischenspeicher oder ruft sie bei Bedarf bei IANA ab. Die gespeicherten Bootstrap-Informationen laufen nach 24 Stunden ab.

  4. Warten Sie auf das Ergebnis des autoritativen RDAP-Dienstes. Ist die Dienstauswahl möglich und die Anfrage erfolgreich, werden die verfügbaren Registrierungsangaben aufbereitet. Dazu können der Status, Registrar-Informationen, Nameserver, Ereignisdaten und der DNSSEC-Delegationsstatus gehören.

  5. Lesen Sie die Angaben im Ergebnis anhand Ihrer Fragestellung. Vergleichen Sie bei Bedarf mehrere Domains einzeln, und achten Sie bei Nameservern auf die normalisierte Darstellung: Die Namen werden kleingeschrieben und sortiert.

Ergebnis richtig einordnen

Ein erfolgreiches Ergebnis liefert normalisierte Domaininformationen und jene ausgewählten Registrierungsdaten, die der RDAP-Dienst bereitstellt. Ein Status kann Hinweise zum aktuellen Registrierungszustand geben. Registrar-Informationen zeigen, welcher Registrar im Ergebnis genannt wird. Ereignisdaten können beispielsweise Registrierungs- oder Ablaufereignisse enthalten. Nameserver erscheinen in kleingeschriebener, sortierter Form.

Fehlt ein bestimmter Eintrag, bedeutet das nicht automatisch, dass die Domain diesen Sachverhalt nicht besitzt. Der jeweilige RDAP-Dienst stellt möglicherweise keinen entsprechenden Wert bereit. Ein erfolgloses Ergebnis kann durch eine ungültige Domain, eine nicht verfügbare autoritative Dienstauswahl, einen nicht unterstützten Dienst ohne HTTPS oder einen Fehler bei der HTTP-Anfrage entstehen. Die Abfrage benötigt vor der RDAP-Anfrage keine Auflösung eines A-Records.

Praktisches Beispiel

Sie möchten die verfügbaren Registrierungsangaben für musterfirma.de prüfen.

Geben Sie musterfirma.de ein und starten Sie die Abfrage. Lesen Sie anschließend die verfügbaren Angaben im Ergebnis.

Das Ergebnis kann die normalisierte Domain, einen oder mehrere Statuswerte, Registrar-Informationen, eine sortierte Nameserver-Liste sowie verfügbare Ereignisdaten und den DNSSEC-Delegationsstatus enthalten.

Einschränkungen

  • Welche Registrierungsfelder tatsächlich erscheinen, hängt von den verfügbaren Angaben des jeweiligen RDAP-Dienstes ab; einzelne Werte wie Registrar, Ereignisdaten oder DNSSEC-Status können fehlen.

Häufige Fehler

  • Ein häufiger Fehler ist die Eingabe einer vollständigen URL oder einer formal ungültigen Domain. Entfernen Sie Pfad und Protokoll und verwenden Sie einen gültigen, punktgetrennten Domainnamen innerhalb der zulässigen Längen.

Häufige Fragen

Kann ich mit dem Tool den DNSSEC-Status einer Domain prüfen?

Ja, sofern der autoritative RDAP-Dienst die Angabe bereitstellt. Das Ergebnis kann den DNSSEC-Delegationsstatus enthalten; ein fehlender Wert wird nicht automatisch als fehlende DNSSEC-Konfiguration gewertet.

Liest der Lookup den A-Record der Domain aus?

Nein. Der Lookup fragt Registrierungsdaten über RDAP ab und benötigt vorab keine A-Record-Auflösung.

Was passiert, wenn ich keine Domain eingebe?

Eine leere Eingabe verwendet example.com. Bei einer ausgefüllten Eingabe werden Leerzeichen, abschließende Punkte, internationale Zeichen und Großschreibung vor der Abfrage normalisiert.

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