.htaccess-Konfiguration mit Weiterleitungen und Cache-Regeln erzeugen
Der .htaccess Generator erstellt Apache-Konfigurationstext mit auswählbaren Weiterleitungen, Cache-Ablaufregeln, Sicherheits-Headern und eigenen Regeln. Stellen Sie die gewünschten Optionen ein und kontrollieren Sie den resultierenden Text anschließend für Ihren vorgesehenen Einsatz.
Überblick: Apache-Text gezielt zusammenstellen
Der .htaccess Generator erstellt Text für eine Apache-Konfiguration und kann dabei mehrere optionale Bereiche zusammenstellen. Dazu gehören Weiterleitungen, Ablaufvorgaben für das Caching, Sicherheits-Header und eigene Regeln. Wenn Sie keine Zusatzoption auswählen, bleibt das Ergebnis auf den grundlegenden Konfigurationstext beschränkt.
Das Werkzeug passt zu einer Vorbereitung, bei der Sie einen Konfigurationsentwurf für eine Website benötigen. Sie legen fest, welche Art von Weiterleitung oder welcher zusätzliche Abschnitt erscheinen soll, und erhalten danach den entsprechenden Text. Die eingegebenen Weiterleitungsziele, Cache-Werte und eigenen Regeln werden als Bestandteil der Ausgabe übernommen. Eine Prüfung der erzeugten Konfiguration für den vorgesehenen Apache-Einsatz bleibt deshalb ein eigener Arbeitsschritt.
Schritte: Weiterleitung, Cache und Zusatzregeln einstellen
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Öffnen Sie den Generator und prüfen Sie zuerst die Auswahl für die Weiterleitung. Die Voreinstellung ist „keine“; daneben stehen HTTPS, WWW und eine benutzerdefinierte Variante zur Verfügung. Lassen Sie „keine“ ausgewählt, wenn der erzeugte Text keinen Weiterleitungsabschnitt enthalten soll.
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Wählen Sie HTTPS, wenn Anfragen ohne aktiviertes HTTPS auf denselben Host unter HTTPS umgeleitet werden sollen. Der erzeugte Abschnitt verwendet dafür eine 301-Umschreiberegel und übernimmt den erfassten Pfad in das Ziel. Kontrollieren Sie anschließend, ob diese Wirkung zu Ihrer gewünschten Konfiguration passt.
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Entscheiden Sie sich für WWW, wenn der Host auf die Variante mit dem Präfix „www“ umgeschrieben werden soll. Dieser Abschnitt arbeitet mit einer nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidenden 301-Regel und verwendet eine Hostbedingung, die mit einem bestimmten Hostnamen beginnt. Lesen Sie die Bedingung im Ergebnis besonders aufmerksam, weil sie nicht am Ende begrenzt ist.
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Wählen Sie für ein eigenes Ziel die benutzerdefinierte Weiterleitung und tragen Sie eine nicht leere Ziel-URL ein. Nur bei einem solchen Wert ergänzt der Generator die 301-Regel; der erfasste Pfad bleibt dabei erhalten. Die eingetragene Adresse wird ohne Validierung oder Escaping in die Regel eingefügt, weshalb Sie ihre Schreibweise und den fertigen Text selbst prüfen müssen.
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Stellen Sie die Cache-Steuerung auf einen Wert außer „keine“, wenn ein Apache-Ablaufblock erzeugt werden soll. Der eingetragene Wert erscheint im Text zur Zugriffs- und Ablaufzeit. Übernehmen Sie daher keine Eingabe ungeprüft, sondern vergleichen Sie den erzeugten Abschnitt mit der für Ihre Umgebung vorgesehenen Syntax.
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Aktivieren Sie die Sicherheits-Header, wenn der Text Direktiven für den Schutz vor erratenen MIME-Typen, gegen das Einbetten in Frames und für den XSS-Schutz enthalten soll. Diese Auswahl ergänzt den entsprechenden Abschnitt im Ergebnis, ersetzt aber keine Prüfung der übrigen Konfiguration.
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Tragen Sie eigene Apache-Regeln in das dafür vorgesehene Feld ein, sofern zusätzliche Anweisungen gebraucht werden. Text, der nicht nur aus Leerraum besteht, wird nach einem Marker für benutzerdefinierte Regeln in seiner ursprünglichen Form angehängt. Lesen Sie danach den gesamten Konfigurationstext durch, bevor Sie ihn außerhalb des Generators weiterbearbeiten.
Ergebnis einordnen: Text prüfen statt Wirkung voraussetzen
Die sichtbaren Abschnitte lassen sich an den gewählten Eingaben ablesen. Bei den Standardeinstellungen fehlen Weiterleitungs-, Cache-, Sicherheits- und eigene Regelblöcke, während eine aktivierte Option den jeweils zugehörigen Konfigurationstext ergänzt. Ein benutzerdefinierter Weiterleitungsblock erscheint nicht, wenn das dafür vorgesehene Ziel leer bleibt.
Bei der Auswertung sollten Sie zwischen erzeugtem Text und einer bereits wirksamen Serveränderung unterscheiden. Die Ausgabe ist ein Konfigurationsentwurf; aus ihr folgt nicht, dass eine Apache-Umgebung die Regeln schon verwendet. Besonders wichtig sind Werte, die unverändert in Direktiven landen, denn eine unpassende Eingabe kann den resultierenden Text inhaltlich verändern.
Beim WWW-Modus verdient die Hostbedingung eine gesonderte Kontrolle, weil ihr Anfang festgelegt ist, ihr Ende jedoch nicht begrenzt wird. Bei eigenen Regeln ist außerdem zu prüfen, ob die angehängte Originalform an der vorgesehenen Stelle mit dem übrigen Text zusammenpasst. Diese Kontrollen helfen bei der Beurteilung des Ergebnisses, liefern aber keine Aussage über die Eignung für eine bestimmte Serverumgebung.
Praktisches Beispiel
Sie möchten unverschlüsselte Anfragen einer Website auf HTTPS umleiten und zunächst ohne weitere optionale Konfigurationsbereiche auskommen.
Wählen Sie für die betroffene Website den Modus HTTPS, lassen Sie die Cache-Steuerung auf „keine“ und aktivieren Sie weder Sicherheits-Header noch eigene Regeln. Prüfen Sie danach den ausgegebenen Konfigurationstext.
Der erzeugte Text weist eine 301-Umschreiberegel für Anfragen ohne HTTPS auf, führt zum selben Host unter HTTPS und behält den erfassten Pfad bei; zusätzliche Bereiche fehlen bei den übrigen unveränderten Einstellungen.
Einschränkungen
- Die eingetragenen Werte werden nicht validiert, escaped oder ausgeführt; außerdem ist die Hostbedingung der WWW-Regel nicht am Ende verankert, sodass der fertige Text vor einer separaten Verwendung geprüft werden muss.
Häufige Fehler
- Ursache: Im Modus für eine benutzerdefinierte Weiterleitung wurde keine nicht leere Ziel-URL eingetragen, daher ergänzt die Ausgabe keine 301-Regel. Korrektur: Geben Sie ein Ziel ein und prüfen Sie danach den eingefügten Wert sowie den erhaltenen Pfad im erzeugten Text.
Häufige Fragen
Was erzeugt der HTTPS-Modus?
Der HTTPS-Modus ergänzt eine 301-Umschreiberegel, die Anfragen ohne aktiviertes HTTPS auf denselben Host unter HTTPS führt und den erfassten Pfad beibehält.
Wann entsteht eine benutzerdefinierte Weiterleitung?
Eine benutzerdefinierte Weiterleitung erscheint nur bei einer nicht leeren Ziel-URL; deren Inhalt wird ungeprüft und ohne Escaping in die Regel übernommen.
Wie arbeitet die Cache-Steuerung?
Bei „keine“ wird kein Ablaufblock ergänzt, während jeder andere eingegebene Cache-Wert einen Apache-Expiration-Block mit diesem Wert erzeugt.
Was liefert die Standardeinstellung?
Mit den Voreinstellungen entsteht Text ohne Abschnitte für Weiterleitung, Cache, Sicherheits-Header oder eigene Regeln.