Ratgeber

HTTP-Statuscodes nachschlagen und nach Kategorie filtern

Geben Sie einen positiven HTTP-Statuscode ein, um Name, Kategorie und Beschreibung nachzuschlagen. Ohne positiven Code können Sie die eingebaute Referenz nach Kategorie filtern.

Tool HTTP-Statuscodes

HTTP-Statuscodes gezielt nachschlagen

Die HTTP-Statuscode-Referenz hilft Ihnen, eine bereits vorliegende Statusnummer einzuordnen oder passende Einträge nach einer Kategorie zu suchen. Zu einem erkannten Code sehen Sie den Namen, die Kategorie und eine Beschreibung. Das ist nützlich, wenn Sie eine Fehlermeldung oder eine Antwort aus einem Protokoll verstehen möchten und die Bedeutung der Nummer nachlesen wollen.

Die Referenz ist für die Einordnung ihrer festgelegten Einträge gedacht. Sie fragt keinen entfernten Dienst ab und zeigt daher nicht, welchen Status ein bestimmter Server im aktuellen Moment zurückgibt. Für eine einzelne Nummer wählen Sie die direkte Suche; für einen Überblick lassen Sie die positive Codeauswahl weg und grenzen die Liste bei Bedarf über eine Kategorie ein.

So verwenden Sie die Referenz

  1. Öffnen Sie das Werkzeug für HTTP-Statuscodes.
  2. Entscheiden Sie, ob Sie eine einzelne Nummer prüfen oder die Referenz durchsuchen möchten. Für die Einzelsuche tragen Sie einen positiven numerischen HTTP-Statuscode ein. Wenn Sie keinen positiven Code auswählen, können Sie stattdessen die Referenzliste verwenden.
  3. Starten Sie die Abfrage mit dem eingegebenen Code. Ist die Nummer in der Referenz enthalten, erhalten Sie den Namen, die Kategorie und die Beschreibung des passenden Eintrags. Diese drei Angaben helfen dabei, die Nummer nicht isoliert, sondern zusammen mit ihrer vorgesehenen Bedeutung zu lesen.
  4. Für eine Kategoriesuche lassen Sie die Auswahl eines positiven Codes weg und verwenden den optionalen Kategoriefilter. Der Wert all bezieht sich auf die definierte Referenz. Bei einem anderen Kategorienwert werden Einträge ausgewählt, deren Kategoriename in Kleinschreibung diesen Wert enthält. Geben Sie deshalb einen passenden Teil des Kategorienamens ein, wenn Sie die Liste eingrenzen möchten.
  5. Lesen Sie in einer gefilterten oder ungefilterten Liste zuerst die Kategorie des passenden Eintrags und danach dessen Beschreibung. Die Listeneinträge sind nach aufsteigender numerischer Statuscode-Reihenfolge geordnet. Dadurch können Sie die Nummern von kleineren zu größeren Werten durchgehen, ohne die Reihenfolge selbst herstellen zu müssen.
  6. Falls Sie eine positive Nummer eingeben, die nicht in der Referenz enthalten ist, prüfen Sie die Kennzeichnung für einen unbekannten Code. Die Verarbeitung bleibt erfolgreich, aber für diese Nummer wird keine Beschreibung eines passenden Referenzeintrags geliefert.
  7. Verwenden Sie für die beiden Sucharten jeweils die passende Eingabe: Ein positiver Code dient der Zuordnung einer Nummer, während eine leere positive Codeauswahl zusammen mit dem Filter die Kategoriesicht aktiviert. So vermeiden Sie, dass eine vorhandene Einzelnummer Ihre geplante Listenansicht ersetzt.

Ergebnisse richtig einordnen

Bei einer erfolgreichen Einzelsuche besteht das Ergebnis aus der Zuordnung der eingegebenen Nummer zu Name, Kategorie und Beschreibung. Die Angaben beschreiben den Eintrag in der Referenz. Sie sind keine Rückmeldung darüber, ob ein bestimmter Server diesen Status gerade verwendet oder ob eine entfernte Anfrage damit beantwortet wurde.

Eine Kategoriesuche liefert eine Liste statt einer einzelnen Zuordnung. Ohne positive Codeauswahl umfasst der Wert all die definierte Referenz; ein anderer Filterwert schränkt die Auswahl über den Kategorienamen in Kleinschreibung ein. Innerhalb der angezeigten Liste erleichtert die aufsteigende numerische Reihenfolge das Auffinden einer bestimmten Nummer. Die ungefilterte Referenz enthält mehr als 20 Einträge, weshalb ein passender Kategoriewert die Orientierung erleichtern kann.

Bei einem unbekannten positiven Code sollten Sie die Ausgabe als Hinweis auf die Abdeckung der Referenz lesen, nicht als Aussage über die Gültigkeit der Nummer außerhalb dieser Sammlung. Die Funktion kennt nur die Einträge, die in ihrer festgelegten Referenz enthalten sind. Für aktuelle Antworten eines entfernten Dienstes oder für eine Nummer, die dort nicht aufgeführt ist, benötigen Sie daher eine andere Informationsquelle.

Praktisches Beispiel

Sie möchten die Bezeichnung eines bereits vorliegenden HTTP-Statuscodes 404 in der Referenz prüfen.

Geben Sie 404 als positiven Statuscode ein und starten Sie die Abfrage.

Für den positiven Code 404 erscheint der Name „Not Found“ sowie zusätzlich die zugehörige Kategorie und Beschreibung.

Einschränkungen

  • Die Ergebnisse stammen aus einer fest eingebauten Referenz und nicht aus einer Live-Abfrage. Aussagen über den aktuellen Status eines entfernten Dienstes oder über Statuscodes außerhalb der enthaltenen Einträge sind damit nicht möglich.

Häufige Fehler

  • Wenn neben einem positiven Code ein Kategoriefilter gesetzt ist, erhalten Sie nicht die gewünschte Kategorieliste. Lassen Sie den positiven Code weg und verwenden Sie den Filter erst dann für die Referenzsuche.

Häufige Fragen

Kann ich einen einzelnen HTTP-Statuscode nachschlagen?

Wenn der positive Code in der eingebauten Referenz definiert ist, werden sein Name, seine Kategorie und seine Beschreibung ausgegeben. Für einen nicht enthaltenen positiven Code erscheint eine Kennzeichnung als unbekannter Code, während die Verarbeitung erfolgreich bleibt.

Wie filtere ich die HTTP-Statuscodes nach Kategorie?

Wenn Sie die Auswahl eines positiven Codes weglassen, können Sie den optionalen Kategoriefilter verwenden. all bezieht sich auf die definierte Referenz; ein anderer Wert filtert über den Kategorienamen in Kleinschreibung.

Prüft das Werkzeug einen Live-Server?

Nein, die Referenz liest ihre Einträge aus einer fest eingebauten Sammlung und verwendet keinen Netzwerkzugriff. Sie prüft deshalb nicht, welchen Status ein bestimmter entfernter Dienst aktuell liefert.

Tool

HTTP-Statuscodes