Ratgeber

Text in Braille umwandeln und Braille zurückübersetzen

Geben Sie Text ein und lassen Sie für die Umwandlung in Braille den Standardwert `encode` bestehen. Für die Rückumwandlung wählen Sie einen anderen Moduswert; nicht zugeordnete Zeichen können dabei unverändert erscheinen.

Tool Braille-Übersetzer

Geben Sie Text ein und lassen Sie für die Umwandlung in Braille den Standardwert encode bestehen. Für die Rückumwandlung wählen Sie einen anderen Moduswert; nicht zugeordnete Zeichen können dabei unverändert erscheinen.

Einsatz und Richtung der Umwandlung

Dieses Werkzeug dient dazu, Text in zugeordnete Braille-Unicode-Zeichen umzuwandeln oder erkannte Braille-Zeichen wieder als Text auszugeben. Die Richtung wird über den Modus bestimmt: Ohne eigene Auswahl steht encode als Standard für die Umwandlung von Text in Braille bereit. Für die Gegenrichtung verwenden Sie einen anderen Moduswert, der die Dekodierung ausführt.

Die Eingabe ist optional. Sie können also Text eintragen, eine vorhandene Eingabe ändern oder das Feld leer lassen. Bei leerem oder ausgelassenem Text wird die Verarbeitung erfolgreich mit einem leeren Ergebnis beendet. Für eine sinnvolle Prüfung sollten Sie jedoch eine kurze Eingabe verwenden, wenn Sie die Behandlung einzelner Zeichen oder die angezeigte Zeichenanzahl nachvollziehen möchten.

Die Verarbeitung sicher durchführen

  1. Tragen Sie den gewünschten Text in das Eingabefeld ein. Lassen Sie das Feld leer, wenn Sie lediglich prüfen möchten, wie eine leere Eingabe verarbeitet wird.
  2. Prüfen Sie den Modus. Für die Umwandlung von Text in Braille verwenden Sie den genauen Wert encode; dieser Wert ist voreingestellt, sofern kein anderer Modus angegeben wird.
  3. Wählen Sie für die Rückumwandlung erkannter Braille-Zeichen einen anderen Moduswert. Nicht der konkrete Name dieses Werts entscheidet über die Kodierung, sondern die Tatsache, dass nur encode den Kodierungszweig auswählt.
  4. Starten Sie die Verarbeitung über die dafür vorgesehene Aktion und lesen Sie anschließend das ausgegebene Ergebnis. Bei nicht leerer Eingabe wird zusätzlich die Anzahl der Eingabezeichen anhand der Länge der eingegebenen Zeichenfolge angegeben.
  5. Prüfen Sie bei der Kodierung die Schreibweise der Eingabe. Buchstaben werden vor der Suche in der Zuordnung kleingeschrieben, weshalb zugeordnete Groß- und Kleinbuchstaben zum gleichen Braille-Zeichen führen.
  6. Beurteilen Sie Zeichen, die nicht umgewandelt wurden, im Zusammenhang mit der gewählten Richtung. Fehlt die kleingeschriebene Form eines Zeichens in der Kodierung, bleibt dieses Zeichen nach der Kleinschreibung unverändert.
  7. Kontrollieren Sie bei der Dekodierung auch die nicht erkannten Zeichen. Zugeordnete Braille-Zeichen werden in Text umgewandelt, gewöhnliche Leerzeichen bleiben als Leerzeichen erhalten, und andere nicht erkannte Zeichen werden unverändert übernommen.

Die Ausgabe sinnvoll prüfen

Eine erfolgreiche Verarbeitung bedeutet nicht, dass jedes eingegebene Zeichen durch ein anderes Zeichen ersetzt wird. Die festgelegte Zuordnung entscheidet, welche Textzeichen kodiert und welche Braille-Zeichen dekodiert werden können.

Wenn die Ausgabe bei der Kodierung an einer Stelle der Eingabe ähnelt, kann das an einem Zeichen liegen, dessen kleingeschriebene Form nicht zugeordnet ist. Bei der Gegenrichtung weist eine unveränderte Stelle darauf hin, dass das betreffende Zeichen nicht als zugeordnetes Braille-Zeichen erkannt wurde oder ein normales Leerzeichen ist.

Die Großschreibung ist bei zugeordneten Buchstaben kein Unterscheidungsmerkmal für die Kodierung. Für eine Kontrolle der Eingabelänge vergleichen Sie den ausgewiesenen Wert mit der Länge Ihrer nicht leeren Eingabe; Leerzeichen zählen dabei als Zeichen der Eingabezeichenfolge.

Praktisches Beispiel

Sie möchten die zweibuchstabige Eingabe Ab in Braille umwandeln und zugleich die gemeldete Länge der Eingabe kontrollieren.

Geben Sie Ab ein und führen Sie die Verarbeitung im Standardmodus encode aus. Vergleichen Sie danach die ausgegebenen Braille-Zeichen mit der angegebenen Eingabezeichenanzahl.

Das Ergebnis enthält die zugeordneten Braille-Zeichen für die erkannten Buchstaben und weist bei der nicht leeren Eingabe die Zeichenanzahl 2 aus. Welche Braille-Zeichen erscheinen, hängt von der festgelegten Zuordnung ab.

Einschränkungen

  • Die festgelegten Zuordnungen decken nicht beliebige Zeichen ab; nicht zugeordnete oder nicht erkannte Zeichen werden in der jeweiligen Richtung unverändert übernommen.

Häufige Fehler

  • Falsche Richtung gewählt: Wenn Braille in Text zurückgewandelt werden soll, führt der voreingestellte Wert encode zur falschen Verarbeitung. Verwenden Sie stattdessen einen anderen Moduswert und starten Sie die Verarbeitung erneut.

Häufige Fragen

Kann ich den Braille-Übersetzer ohne Eingabetext verwenden?

Ja, sofern Sie das Eingabefeld leer lassen oder keine Eingabe übergeben, wird die Verarbeitung erfolgreich mit einem leeren Ergebnis abgeschlossen.

Welchen Modus brauche ich für die Rückumwandlung von Braille in Text?

Wenn Sie Braille in Text zurückführen möchten, wählen Sie einen anderen Moduswert als encode; nur der genaue Wert encode startet die Kodierung.

Warum erscheint ein Zeichen unverändert im Ergebnis?

Bei der Kodierung bleibt ein Zeichen unverändert, wenn seine kleingeschriebene Form nicht zugeordnet ist. Bei der Dekodierung betrifft das nicht erkannte Zeichen, während gewöhnliche Leerzeichen erhalten bleiben.

Tool

Braille-Übersetzer