Textunterschiede mit dem Diff Checker vergleichen
Mit dem Diff Checker vergleichen Sie zwei Textwerte als Unified-Diff und erhalten Änderungs- sowie Zeilenzahlen. Für zwei Fassungen müssen Original und geänderter Text getrennt vorliegen.
Textabweichungen sinnvoll vorbereiten
Der Diff Checker stellt zwei Textwerte gegenüber und macht ihre Abweichungen in einer Unified-Diff-Darstellung sichtbar. Das ist nützlich, wenn Sie eine frühere und eine überarbeitete Fassung von Absätzen, Konfigurationsausschnitten oder anderen reinen Textinhalten prüfen möchten. Neben den markierten Zeilen zeigt das Ergebnis grundlegende Änderungszahlen sowie die Zeilenzahl beider Eingaben.
Ordnen Sie die Fassungen gedanklich klar zu: Der unveränderte oder frühere Inhalt gehört zum Originaltext, die neue Version zum geänderten Text. Beide Werte sind optional und beginnen ohne Eintrag mit einem leeren Wert. Die verfügbare Oberfläche stellt derzeit einen einzelnen Textwert bereit. Wenn das Originaltextfeld leer ist, wird dieser Wert als Original verwendet; für den geänderten Text bleibt dann kein Inhalt. Ein einzelner Wert bildet deshalb keine Gegenüberstellung zweier Fassungen.
Die Einstellung für Kontextzeilen bestimmt, wie viel unveränderter Text rund um eine Abweichung in der Ansicht stehen bleibt. Der Standardwert beträgt 3. So können Sie die Darstellung je nach Aufgabe enger auf die Änderung konzentrieren oder mit mehr Umfeld lesen.
Den Textvergleich in fünf Schritten durchführen
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Bereiten Sie die beiden Fassungen als getrennte Textwerte vor. Verwenden Sie als Original die frühere oder unveränderte Version und als geänderten Text die überarbeitete Fassung. Fügen Sie keine Datei, kein Binärformat und kein anderes Dokumentformat anstelle eines Textwerts ein.
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Tragen Sie den Originaltext und den geänderten Text in die jeweils vorgesehenen Eingaben ein, sofern beide Eingabemöglichkeiten angezeigt werden. In der derzeit verfügbaren einzelnen Texteingabe wird ein nichtleerer Wert bei leerem Originalfeld dem Original zugeordnet. Kontrollieren Sie daher vor dem Start, ob wirklich beide Seiten des beabsichtigten Vergleichs vorhanden sind.
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Prüfen Sie die numerische Einstellung für die Kontextzeilen. Sie steht standardmäßig auf 3 und legt fest, wie viele unveränderte Zeilen im Umfeld einer Abweichung sichtbar bleiben. Wählen Sie eine kleinere Zahl für eine kompaktere Ansicht oder eine größere Zahl, wenn mehr Textzusammenhang bei der Zuordnung helfen soll.
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Starten Sie die Auswertung mit den vorbereiteten Textwerten. Der Diff Checker vergleicht Original und geänderte Fassung und erzeugt daraus eine Unified-Diff-Darstellung. Die Kontextzahl verändert den sichtbaren Ausschnitt um eine Änderung, nicht die beiden eingegebenen Textwerte.
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Lesen Sie zuerst die markierten hinzugefügten und entfernten Zeilen. Prüfen Sie danach die getrennten Zählwerte, die zusammengefasste Änderungszahl sowie die Zeilenzahlen des Originaltexts und des geänderten Textes. Wenn die Darstellung zu wenig Umfeld zeigt, wiederholen Sie die Auswertung mit einer passenden Kontextzahl.
Diff-Ausgabe und Zählwerte einordnen
Eine erfolgreiche Auswertung verbindet die lesbare Diff-Darstellung mit mehreren Zählwerten. Die hinzugefügten und entfernten Zeilen zeigen, an welchen Stellen sich die Fassungen unterscheiden. Die zusammengefasste Änderungszahl beschreibt den ausgewiesenen Umfang, während die Zeilenzahlen den jeweiligen Eingaben einen Größenbezug geben.
Achten Sie bei der Interpretation auf die Trennung zwischen Darstellung und Inhalt. Kontextzeilen zeigen unveränderte Zeilen in der Nähe einer Abweichung und erleichtern die Orientierung. Sie bewerten jedoch nicht, ob eine redaktionelle Änderung fachlich richtig oder sprachlich sinnvoll ist. Diese Prüfung bleibt bei Ihnen.
Ein leerer Vergleich ist ein Sonderfall. Sind beide effektiven Textwerte leer, endet die Verarbeitung ohne erfolgreiches Ergebnis. Wird dagegen ein einzelner nichtleerer Wert bei leerem Originalfeld übernommen, gilt er als Original und der geänderte Text bleibt leer. Das Ergebnis dieses Falls ist daher nicht mit dem Vergleich zweier vollständiger Fassungen gleichzusetzen.
Praktisches Beispiel
Eine Redaktion möchte vor der Veröffentlichung feststellen, an welchen Zeilen sich eine frühere und eine redigierte Textfassung unterscheiden.
Fügen Sie die frühere Fassung eines Absatzes als Originaltext und die redigierte Fassung als geänderten Text ein, lassen Sie die Kontextzeilen zunächst auf 3 stehen und starten Sie die Auswertung.
Nach der Auswertung erscheint eine Unified-Diff-Darstellung mit hinzugefügten und entfernten Zeilen, einer zusammengefassten Änderungszahl sowie den Zeilenzahlen beider Textwerte.
Einschränkungen
- Der Vergleich verarbeitet Textwerte; bei zwei leeren effektiven Eingaben entsteht kein erfolgreiches Ergebnis.
Häufige Fehler
- Nur einen Textwert eingesetzt: Bei leerem Originalfeld wird der einzelne Wert als Original behandelt, während der geänderte Text leer bleibt. Ordnen Sie für einen Fassungsvergleich beide Textwerte getrennt zu; zwei leere effektive Eingaben führen zu keinem erfolgreichen Ergebnis.
Häufige Fragen
Welche Angaben enthält das Vergleichsergebnis?
Das Ergebnis enthält eine Unified-Diff-Darstellung, Angaben zu hinzugefügten und entfernten Zeilen, eine zusammengefasste Änderungszahl sowie die Zeilenzahlen des Originaltexts und des geänderten Textes.
Wofür sind die Kontextzeilen gedacht?
Die Einstellung steht standardmäßig auf 3 und steuert, wie viele unveränderte Zeilen im Umfeld einer erkannten Abweichung sichtbar bleiben.
Warum sehe ich kein erfolgreiches Ergebnis?
Wenn beide effektiven Textwerte leer sind, entsteht kein erfolgreiches Ergebnis. Ein einzelner Wert kann bei leerem Originalfeld als Original übernommen werden, sodass der geänderte Text leer bleibt.