ULID-Bezeichner erzeugen: Anleitung für Anzahl und Ergebnis
Mit dem ULID-Generator fordern Sie standardmäßig einen oder mit einer numerischen Anzahl mehrere Bezeichner an. Nach der Erzeugung prüfen Sie die angewendete Menge und die Form der ausgegebenen 26-stelligen Zeichenfolgen.
ULID-Erzeugung im Überblick
Der ULID-Generator erstellt einen oder mehrere ULID-Bezeichner als Zeichenfolgen. Die Werte verbinden einen aus Millisekunden abgeleiteten Zeitanteil mit einem zufällig erzeugten Anteil. Das ist praktisch, wenn Sie für Entwicklungs- oder Testdaten mehrere Bezeichner in einem Vorgang anfordern möchten. Für den Zufallsanteil verwendet jeder erzeugte Bezeichner die Zufallsquelle des Betriebssystems. Sie können die gewünschte Anzahl vor dem Start festlegen und danach sowohl die Menge als auch den Aufbau der Ergebnisse kontrollieren. Besonders hilfreich ist die Ausgabe, wenn Sie einzelne Zeichenfolgen übernehmen und ihre Form vor der weiteren Verwendung prüfen möchten. Die Anleitung richtet sich an Sie, wenn Sie den Unterschied zwischen der eingegebenen und der tatsächlich angewendeten Anzahl verstehen wollen. Sie erfahren außerdem, welche Bestandteile ein Ergebnis enthält und welche Schlüsse sich aus der Darstellung nicht ziehen lassen. Eine numerische Eingabe genügt für den dokumentierten Mengenweg; andere Eingabearten sollten Sie nicht voraussetzen.
Vorgehen für eine passende Menge
-
Entscheiden Sie zunächst, wie viele Bezeichner Sie benötigen. Lassen Sie das Anzahlfeld leer, wird standardmäßig die Anzahl 1 verwendet. Für eine einzelne Ausgabe müssen Sie daher keine Menge ergänzen.
-
Tragen Sie für mehrere Ergebnisse eine numerische Anzahl in das vorgesehene Feld ein. Starten Sie anschließend die Erzeugung mit der dafür vorgesehenen Steuerung. Der beschriebene Eingabepfad bezieht sich auf numerische Werte; geben Sie deshalb keine nicht numerischen Inhalte als Menge an.
-
Prüfen Sie den Bereich, bevor Sie das Ergebnis übernehmen. Ein Wert unter 1 wird vor der Erzeugung durch 1 ersetzt, während ein Wert über 100 auf 100 angepasst wird. Die Eingabe 0 führt folglich nicht zu einer leeren Liste. Auch eine deutlich höhere Zahl führt nicht zu mehr als 100 Bezeichnern.
-
Sehen Sie nach dem erfolgreichen Vorgang auf die angewendete Anzahl. Vergleichen Sie diese Anzeige mit Ihrer ursprünglichen Eingabe, weil eine automatische Anpassung den maßgeblichen Wert verändert haben kann. Übernehmen Sie danach die ausgegebenen Zeichenfolgen in Ihren vorgesehenen Arbeitsablauf. Bei mehreren Ergebnissen können Sie den ersten Bezeichner anhand der zusätzlichen Beispielangabe schnell wiedererkennen. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Zahl der angezeigten Werte zur angewendeten Menge passt.
Ausgabe und Grenzen verstehen
Ein erfolgreicher Vorgang liefert die erzeugten Bezeichner zusammen mit der angewendeten Anzahl, einem Zeitstempel und dem ersten Bezeichner als Beispiel. Jeder einzelne Wert ist 26 Zeichen lang. Die ersten zehn Zeichen bilden den Zeitanteil; danach folgen 16 Zeichen für den Zufallsanteil. Dieser hintere Anteil wird aus zehn zufälligen Bytes mit einem Base32-Alphabet codiert. Die Aufteilung hilft Ihnen, eine Zeichenfolge formal zu prüfen, ohne ihren Inhalt mit einer frei gewählten Kennung zu verwechseln.
Der Zeitanteil wird in Millisekunden gemessen und beschreibt den zeitbezogenen Bestandteil der Erzeugung. Aus der Kombination von Zeit- und Zufallsanteil folgt keine Zusage, dass Werte aus getrennten Aufrufen global eindeutig sind. Ebenso lässt sich daraus keine bestimmte Reihenfolge über voneinander getrennte Aufrufe ableiten. Eine Übereinstimmung mit einer externen Bezeichnerspezifikation ist anhand dieser Angaben ebenfalls nicht zugesichert.
Falls bei der Berechnung eine Ausnahme auftritt, wird der Vorgang als fehlgeschlagen gemeldet und der Text der Ausnahme einbezogen. Behandeln Sie eine solche Meldung deshalb anders als eine erfolgreiche Ausgabe und verwenden Sie die Werte erst nach einer erneuten Prüfung. Die erfolgreiche Antwort enthält neben den Zeichenfolgen weitere Angaben, die Ihnen die Kontrolle von Menge, Zeitpunkt und Beispiel erleichtern.
Praktisches Beispiel
Sie benötigen für einen Testdatensatz drei neue ULID-Bezeichner und geben deshalb die numerische Anzahl 3 ein, bevor Sie die Erzeugung starten.
Tragen Sie als Anzahl 3 ein und starten Sie die Erzeugung. Prüfen Sie anschließend die angezeigte Menge und zählen Sie die drei ausgegebenen Zeichenfolgen, bevor Sie sie in Ihren Testdatensatz übernehmen. Achten Sie zusätzlich auf die 26 Zeichen je Bezeichner sowie auf die separate Beispielangabe.
Das Ergebnis enthält drei erzeugte 26-stellige Bezeichner, die angewendete Anzahl 3, einen Zeitstempel und den ersten Bezeichner als Beispiel.
Einschränkungen
- Die beschriebenen Angaben bestätigen die Erzeugung aus Zeit- und Zufallsanteil sowie die enthaltenen Ergebnisfelder; sie sichern weder globale Eindeutigkeit noch eine feste Reihenfolge zwischen getrennten Aufrufen oder die Konformität mit einer externen Bezeichnerspezifikation zu.
Häufige Fehler
- Wenn Sie Buchstaben oder andere nicht numerische Inhalte als Anzahl verwenden, liegt diese Eingabe außerhalb des beschriebenen Mengenwegs. Tragen Sie stattdessen eine numerische Anzahl ein und beachten Sie, dass Werte unter 1 auf 1 sowie Werte über 100 auf 100 angepasst werden.
Häufige Fragen
Wie viele ULID-Bezeichner kann ich erzeugen?
Wenn Sie keine Anzahl angeben, wird 1 verwendet. Eine numerische Eingabe unter 1 wird auf 1 angepasst, während ein Wert über 100 vor der Erzeugung auf 100 gesetzt wird. Maßgeblich ist danach die angezeigte angewendete Anzahl.
Wie lang ist ein erzeugter ULID-Bezeichner?
Jeder erzeugte Bezeichner umfasst 26 Zeichen. Davon entfallen zehn Zeichen auf den Zeitanteil und 16 Zeichen auf den aus zehn zufälligen Bytes codierten Anteil mit einem Base32-Alphabet. Diese Aufteilung können Sie direkt an der Zeichenfolge prüfen.
Woher stammt der Zufallsanteil?
Der Zufallsanteil jedes Bezeichners stammt aus der Zufallsquelle des Betriebssystems. Ein erfolgreicher Vorgang liefert zusätzlich einen Zeitstempel und den ersten Bezeichner als Beispiel, sodass Sie die Ausgabe leichter kontrollieren können.