Ratgeber

Video als MP4 komprimieren und Qualität einstellen

Übergeben Sie ein gültiges Video innerhalb der 50-MB-Grenze, wählen Sie Qualität und Kodierprofil und starten Sie die Verarbeitung. Bei Erfolg entsteht eine MP4-Datei mit H.264-Video und AAC-Audio, sofern ein Audiostream vorhanden ist.

Tool Video komprimieren

Video als MP4 komprimieren

Mit diesem Werkzeug lässt sich ein gültiges Video als MP4 komprimieren. Sie können dabei die gewünschte Qualitätsstufe und die Geschwindigkeit der Kodierung festlegen. Das Ergebnis verwendet H.264 für das Video; ein vorhandener Audiostream wird als AAC übernommen. Das eignet sich, wenn eine Videodatei kleiner werden soll und Sie zwischen schneller Verarbeitung und stärkerer Komprimierung abwägen möchten.

Vorgehen

  1. Bereiten Sie eine nicht leere, gültige Base64-kodierte Medieneingabe vor. Die dekodierte direkte Eingabe darf höchstens 50 MB groß sein. Eine leere Eingabe, ein ungültiger Wert oder eine größere Datei kann nicht verarbeitet werden.

  2. Übergeben Sie das Video über die vorgesehene Eingabe. Bei einem Video mit mehreren Videospuren wird die erste Videospur verwendet. Eine Audiospur wird nur einbezogen, wenn eine solche vorhanden ist.

  3. Legen Sie die Qualitätssteuerung fest. Der Standardwert ist 28; zulässige Ganzzahlen liegen zwischen 18 und 40. Wählen Sie einen Wert innerhalb dieses Bereichs, statt Dezimalstellen oder einen Wert außerhalb der Grenzen zu verwenden.

  4. Wählen Sie ein Kodierprofil für die Verarbeitung. Verfügbar sind ultrafast, superfast, veryfast, faster, fast, medium, slow, slower und veryslow. Die Auswahl wird ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung abgeglichen. Schnellere Profile verkürzen tendenziell die Kodierarbeit, während langsamere Profile mehr Zeit beanspruchen können.

  5. Starten Sie die Verarbeitung und warten Sie auf das Ergebnis. Bei erfolgreicher Verarbeitung erhalten Sie eine MP4-Datei. Wenn ein Fehler gemeldet wird, prüfen Sie zuerst Eingabegröße, Gültigkeit sowie Qualitätswert und Kodierprofil, bevor Sie den Vorgang erneut starten.

Ergebnis verstehen

Ein erfolgreiches Ergebnis enthält neben der MP4-Ausgabe drei Größenangaben: die ursprüngliche Größe in Byte, die komprimierte Größe in Byte und eine prozentuale Größenreduzierung. Diese Prozentangabe wird aus den beiden Byte-Werten berechnet und auf eine Nachkommastelle gerundet. Vergleichen Sie die Byte-Werte direkt, wenn Sie die tatsächliche Größenänderung beurteilen möchten.

Die Ausgabe nutzt H.264 für den Videostream. AAC ist nur dann enthalten, wenn die Eingabe einen Audiostream besitzt. Ein fehlender Audiostream ist daher nicht automatisch ein Fehler.

Die Verarbeitung kann scheitern, wenn die Videoverarbeitungsumgebung nicht verfügbar ist, die Kodierung fehlschlägt, ein nicht unterstütztes Profil verwendet wird, die Verarbeitung länger als 45 Sekunden dauert oder keine nicht leere Ausgabedatei entsteht. Die Laufzeit deklariert keinen Netzwerkzugriff; daraus folgen jedoch keine Aussagen über Speicherung, Datenschutz oder die konkrete Ausführungsumgebung.

Praktisches Beispiel

Sie möchten eine 42 MB große MP4-Datei für eine kleinere Weitergabe komprimieren und behalten dabei die Standardeinstellung für die Qualität bei.

Eine 42 MB große, gültige Base64-kodierte MP4-Eingabe wird übergeben, der Qualitätswert 28 und das Profil medium werden gewählt, anschließend wird die Verarbeitung gestartet.

Bei erfolgreicher Verarbeitung liegt eine MP4-Ausgabe mit H.264-Video vor. Falls die 42-MB-Eingabe eine Audiospur enthält, wird diese als AAC einbezogen; zusätzlich werden ursprüngliche Byte-Größe, komprimierte Byte-Größe und eine auf eine Nachkommastelle gerundete Größenreduzierung gemeldet.

Einschränkungen

  • Die direkte dekodierte Eingabe ist auf 50 MB begrenzt, und die Kodieroperation ist auf 45 Sekunden beschränkt. Fehler bei ungültigen Eingaben, nicht unterstützten Profilen, der Kodierung oder fehlender Ausgabedatei können zu einem fehlenden MP4-Ergebnis führen.
  • Der Laufzeitstatus deklariert keinen Netzwerkzugriff. Daraus lässt sich weder ein bestimmter Bereitstellungsort noch eine Aussage über Speicherung oder Datenschutz ableiten.

Häufige Fehler

  • Ein leerer oder ungültiger Base64-Wert, eine dekodierte Eingabe über 50 MB oder ein Qualitätswert außerhalb von 18 bis 40 verhindert die Verarbeitung. Verwenden Sie eine gültige, nicht leere Eingabe innerhalb der Größenbegrenzung und eine zulässige Ganzzahl.

Häufige Fragen

Wie groß darf das Video sein?

Die dekodierte direkte Medieneingabe darf höchstens 50 MB groß sein. Größere Eingaben werden nicht verarbeitet.

Welche Qualitätswerte kann ich verwenden?

Der Standardwert der Qualitätssteuerung ist 28. Zulässig sind Ganzzahlen von 18 bis 40.

Wird der Ton des Videos übernommen?

Eine Audiospur wird nur übernommen, wenn sie in der Eingabe vorhanden ist. Dann verwendet die MP4-Ausgabe AAC für den Audiostream.

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