Ratgeber

Fiktive Testdaten mit dem Fake Data Generator erzeugen

Mit dem Generator lassen sich zufällige fiktive Personendaten für Tests erzeugen. Legen Sie Menge und Attribute fest und prüfen Sie anschließend Struktur und Formate der Ausgabe.

Tool Fake-Daten-Generator

Wofür sich der Generator eignet

Der Fake Data Generator erstellt zufällig zusammengesetzte, fiktive personenbezogene Datensätze für Testzwecke. Er eignet sich etwa, wenn ein Formular, eine Importstrecke oder eine Benutzeroberfläche mit plausibel aufgebauten Beispieldaten geprüft werden soll, ohne dafür reale Personendaten als Eingabe zu verwenden. Die Ausgabe ist nicht bei jedem Aufruf identisch: Namen, Orte, Adressen, Kontaktdaten und Benutzernamen werden zufällig ausgewählt oder zusammengesetzt.

So gehen Sie vor

  1. Legen Sie im Mengenfeld fest, wie viele Datensätze Sie benötigen. Ohne Eingabe gilt die Menge 1. Erfolgreich in eine ganze Zahl umgewandelte Werte werden auf den Bereich von 1 bis 50 begrenzt. Führt die Umwandlung zu einem ValueError oder TypeError, wird stattdessen 1 verwendet. Andere Umwandlungsfehler, beispielsweise ein OverflowError bei bestimmten Eingaben, können weitergegeben werden.

  2. Wählen Sie die gewünschten Attribute. Bei der Standardeinstellung all enthält jeder Datensatz Vorname, Nachname, vollständigen Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Straßenadresse, Ort, Bundesland, Postleitzahl, Geburtsdatum und Benutzernamen. Verwenden Sie stattdessen eine kommagetrennte Auswahl, werden Leerzeichen an den Einträgen entfernt und nur passende Attribute behalten. Ein nicht passender Name trägt kein Attribut zur Ausgabe bei.

  3. Optional können Sie einen Sprach- oder Gebietswert als Text angeben. Der Standardwert ist en_US; der eingegebene Wert wird in der Antwort unverändert zurückgegeben. Er steuert die gezeigte Werteerzeugung jedoch nicht. Wählen Sie ihn daher nicht in der Erwartung, dass dadurch automatisch deutsche Namen, Adressen oder Formate entstehen.

  4. Starten Sie die Erzeugung und prüfen Sie anschließend Menge, Attribute und Werte. Bei den E-Mail-Adressen werden kleingeschriebene Vor- und Nachnamen mit einer Zufallszahl und der Domain example.com kombiniert. Geburtsdaten liegen bei den erzeugten Werten in den Jahren 1960 bis 2009; Monat und Tag werden zweistellig ausgegeben, der Tag liegt zwischen 01 und 28.

Ergebnis richtig einordnen

Lesen Sie das Ergebnis als Sammlung fiktiver Testeinträge, nicht als unveränderliche Beispieldatei. Wiederholte Aufrufe müssen nicht dieselben Werte liefern. Prüfen Sie deshalb bei automatisierten Tests vor allem Struktur, vorhandene Attribute und zulässige Formate, statt konkrete Namen oder Adressen als feste Vergleichswerte vorauszusetzen.

Eine auf bestimmte Attribute reduzierte Ausgabe ist nützlich, wenn ein Test nur wenige Felder benötigt. Bleibt ein gewünschter Name nach der Auswahl weg, war er möglicherweise kein passendes erzeugtes Attribut. Kontrollieren Sie dann die Schreibweise und verwenden Sie die im Generator verfügbaren Bezeichnungen.

Der deklarierte Netzwerkzugriff ist als falsch angegeben. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wo die Anwendung ausgeführt wird oder wie Daten gespeichert beziehungsweise aufbewahrt werden. Behandeln Sie die erzeugten Einträge daher entsprechend Ihren eigenen Vorgaben für Testdaten und prüfen Sie vor einer Weitergabe, ob die Ausgabe für Ihren Zweck geeignet ist.

Praktisches Beispiel

Ein QA-Team testet ein Registrierungsformular mit einem fiktiven Vornamen, einer E-Mail-Adresse und einem Geburtsdatum.

Für einen Formular-Test wählen Sie die Menge 1 und die Attributauswahl first_name,email,birth_date. Starten Sie anschließend die Erzeugung und prüfen Sie, ob nur diese passenden Felder zurückgegeben werden.

Die Antwort enthält einen Datensatz mit den ausgewählten Feldern first_name, email und birth_date; die E-Mail-Adresse enthält ein @ und verwendet die Domain example.com, das Geburtsdatum hat das Format JJJJ-MM-TT.

Einschränkungen

  • Wiederholte Aufrufe liefern nicht zwingend dieselben Namen, Orte, Adressen, Kontaktdaten oder Benutzernamen.
  • Der optionale Gebietswert verändert die gezeigte Werteerzeugung nicht und garantiert keine lokalisierten Daten.

Häufige Fehler

  • Fehler: Eine ungewöhnliche Mengenangabe löst außerhalb von ValueError und TypeError einen Umwandlungsfehler aus. Korrektur: Verwenden Sie eine einfache ganze Zahl zwischen 1 und 50, damit die Mengenverarbeitung innerhalb des geprüften Bereichs bleibt.

Häufige Fragen

Kann ich die Anzahl der Datensätze festlegen?

Ja, die Menge kann festgelegt werden. Ohne Eingabe gilt 1; erfolgreich umgewandelte Werte werden auf 1 bis 50 begrenzt, während bestimmte andere Umwandlungsfehler weitergegeben werden können.

Kann ich nur bestimmte Felder erzeugen?

Ja, wenn Sie statt all eine kommagetrennte Auswahl passender Attributnamen angeben. Nicht passende Namen tragen kein Attribut zur Ausgabe bei.

Erzeugt die Gebietseinstellung automatisch deutsche Daten?

Der Eingabewert wird unverändert zurückgegeben, steuert die gezeigte Werteerzeugung aber nicht. Eine Auswahl führt daher nicht automatisch zu deutschen Namen, Adressen oder Formaten.

Tool

Fake-Daten-Generator